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Arbeitswut gegen Trauer

Wie Dench den Tod ihres Mannes verarbeitete

Die Schauspielerin, deren Mann Michael Williams vor elf Jahren verstarb, fand es hilfreich, während ihrer Trauer viele Filme zu drehen

Judi Dench strotzte nach dem Tod ihres Mannes vor Energie. Die 77jährige Schauspielerin, deren Mann Michael Williams vor elf Jahren verstarb, fand es hilfreich, während ihrer Trauer viele Filme zu drehen. "Ich hatte diese außerordentliche Energie nachdem Michael gestorben war", verrät sie im Interview mit dem Magazin 'Stella'. "Ich bin nach Nova Scotia und habe sechs Wochen lang 'Schiffsmeldungen' gedreht. Dann kam ich nach Hause und zwei Tage später habe ich mit 'Iris' angefangen. Dann habe ich wieder für 'Schiffsmeldungen' gearbeitet. Und wieder zwei Tage später habe ich mit 'Ernst sein ist alles' angefangen. Mein armer Agent bekam fast einen Anfall, weil ich mir so viel zumutete. Aber ich fand, dass es mir half, so zügig und an diesen Rollen zu arbeiten. Eine trauernde Witwe zu spielen, hätte mir dagegen gar nicht geholfen."
Obwohl ihr diese Art von Rolle damals zuwider war, scheint sie heute nichts mehr dagegen zu haben, weshalb sie in ihrem neuen Film "The Best Exotic Marigold Hotel" als frischgebackene Witwe zu sehen sein wird. "Das war nicht nur eine emotionale Entscheidung. Es waren auch professionelle Gründe. Ich glaube, wenn ich zu schnell nach Michaels Tod eine trauernde Witwe gespielt hätte, hätte ich vielleicht zu dick aufgetragen. Oder zumindest glaube ich nicht, dass mein Urteilsvermögen so gut gewesen wäre."
The Best Exotic Marigold Hotel kommt am 15. März in die deutschen Kinos.



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