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Michaela Schaffrath
Michaela Schaffrath
© BANG Showbiz

Jüngeres Vorbild: Schaffrath hält sich an Kekilli

Michaela Schaffrath (Gina Wild) will endlich als Schauspielerin ernst genommen werden

Die ehemalige Pornodarstellerin, die einst als Gina Wild Erwachsenen-Filme drehte, hat es satt, auf ihre Zeit in der Erotikbranche reduziert zu werden. Kekilli, die vor über zehn Jahren ebenfalls in einer pornografischen Produktion mitwirkte und dann 2004 mit "Gegen die Wand" ihren schauspielerischen Durchbruch schaffte, nimmt sie sich deshalb heute als Vorbild. "Ich habe kein Problem mit meiner Vergangenheit", erklärt Schaffrath gegenüber dem Magazin PRIN', "es nervt mich aber, wenn ich auf zwei Jahre meines Lebens reduziert werde. Sibel Kekilli nennt heute auch keiner mehr die Ex-Pornodarstellerin. Dabei hat sie wohl mehr Filme gedreht als ich. Insofern ist sie mein Vorbild."
Ihren Rückzug aus der Porno-Branche kündigte die 41jährige 2000 an und arbeitet seither als Schauspielerin. Finanziell kann sie sich damit aber erst seit kurzem über Wasser halten. "Es gibt 5000 Schauspieler in Deutschland und davon können zwei Prozent von diesem Job leben. Ich habe in den letzten zehn Jahren nicht dazu gehört. Erst jetzt, durch mein Theater-Engagement, kann ich mich allein durchs Spielen finanzieren", so Schaffrath. Auf Schauspielunterricht verzichte sie indes, da "Regisseure und Kollegen wie Dieter Pfaff" ihr davon abgeraten hätten. Sie verrät: "Sie sagten, dass sie meine Natürlichkeit lieben - und die sollte ich mir durch eine Schauspielschule nicht kaputtmachen."
Momentan ist Michaela Schaffrath in Frankfurt in dem Stück "Zärtliche Machos" auf der Bühne zu sehen.



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