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Madonna nervt Berliner Club-Gäste

"Es war wirklich eine Frechheit"

Madonna soll sich das gesamte Soho House in Berlin reserviert und damit die Mitglieder des Clubs verärgert haben

Die Sängerin, die gestern Abend, 28. Juni, in der Hauptstadt ihr erstes Deutschland-Konzert ihrer MDNA-Tournee gab, wohnt während ihres zehntägigen Aufenthalts in dem Private Member Club und sorgt damit für Ärger. "Es war wirklich eine Frechheit. Alle mussten kurz nach 22 Uhr das Restaurant und den Pool-Bereich verlassen. 'Privat Party' hieß es nur lapidar", berichtet ein Mitglied gegenüber der 'B.Z.'. Das Personal habe der Zeitung dann auch den Grund verraten: "Madonna ist da." 40 Zimmer auf zwei Etagen soll die Queen of Pop für sich, Tochter Lourdes, Freund Brahim Zaibat und ihre Entourage reserviert haben, aber damit noch nicht genug haben. Denn beim Essen will die 53jährige offenbar nicht von den anderen Club-Mitgliedern, die monatlich 80 Euro bezahlen müssen, gestört werden. "Ich finde, die hätten das vorher einfach mal ansagen können", ärgert sich ein anderes Mitglied. "Nur weil sich die Diva kurzfristig entscheidet, dass sie ins Restaurant will, können die doch ihre zahlenden Mitglieder nicht einfach vor die Tür setzen."
Eine Soho House-Sprecherin erklärt dazu: "Es gab eine geschlossene Veranstaltung und zu allem anderen gibt das Soho House keinen Kommentar."
Auch bei ihrem Auftritt machte sich Madonna nicht nur Freunde. Erst um 22:17 Uhr fing ihre Show mit reichlich Verspätung in der Berliner O2-Arena an, weshalb sie laut Bild.de zunächst mit Buhrufen und Pfiffen empfangen wurde.



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