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Tim Burton: "Frankenweenie" nur in Schwarzweiß

"leicht eigenartige emotionale Tiefe"

Der Erfolgsregisseur Tim Burton fand es besonders wichtig, den Disney-Animationsfilm "Frankenweenie" in Schwarzweiß zu drehen, um ihm nicht seine "zusätzliche, leicht eigenartige emotionale Tiefe" zu nehmen. Trotzdem war Burton zunächst überrascht, dass man ihm seinen Wunsch ohne Probleme genehmigte. "Nein, das hätte ich nicht", antwortet der Filmemacher klar auf die Frage, ob er jemals in Erwägung gezogen hätte, den Film in Farbe zu machen. "Vielmehr hätte ich ihn nicht gemacht, wenn das Studio gesagt hätte, dass er in Farbe sein muss, weil es mir so wichtig war, dass er so sein würde. Aber sie fanden das in Ordnung, also war es eine Überraschung, aber ich bin dankbar dafür, weil sie verstanden, dass es schwer zu beschreiben war."
So hatte er das Gefühl, dass die Farblosigkeit dem Film "eine zusätzliche, leicht eigenartige emotionale Tiefe gibt, die in Farbe anders gewesen wäre", verrät Burton im Interview mit 'MovieViral.com'. Im Hinblick auf die an 'Frankenweenie' beteiligten Stars genoss er indes vor allem die Arbeit mit Catherine O'Hara, die an Burtons Film 'Beetlejuice' aus dem Jahr 1988 beteiligt war, und Martin Short, der an 'Mars Attacks!' aus dem Jahr 1996 mitwirkte. "Ich habe es irgendwie vermisst, mit ihnen zu arbeiten; [ich habe ihre] Improvisation vermisst", so der 54-Jährige.



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