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Florian David Fitz
Florian David Fitz
© BANG Showbiz

Florian David Fitz fiel Regie nicht schwer

"Erst hatte ich Schiss..."

Fitz gesteht, dass die Arbeit als Regisseur weniger anstrengend ist als der Schauspielberuf.

Für '"Jesus liebt mich" trat der 'Doctor's Diary'-Star jüngst als Filmemacher hinter die Kamera und obwohl er zunächst von Angst geplagt war, stellte sich die Aufgabe als leichter als erwartet heraus. "Erst hatte ich Schiss, aber dann, zwei Monate bevor es losging, hatte ich überhaupt keine Zeit mehr, mir Sorgen zu machen", berichtet Fitz im Gespräch mit dem 'Interview'-Magazin. "Man hat so viel zu tun, dass sich die Frage nach Angst gar nicht erst stellt. Dabei fand ich die Arbeit als Regisseur sogar weniger anstrengend als das Schauspielern, wo man immer nur für seine Szenen präsent sein muss und zwischendurch kaum etwas zu tun hat." Als Regisseur sei man hingegen "gleichmäßig auf Hochtouren - und abends fällst du ins Bett und schläfst." Bei seinen Projekten möchte der 38jährige derweil eine Balance zwischen Kommerz und Anspruch schaffen und nimmt sich in dieser Hinsicht Hollywood-Star George Clooney zum Vorbild. Er erklärt: "Davon träumt ja eigentlich jeder. Schau dir die Leute in Hollywood an. Wenn George Clooney zum Beispiel 'The Ides Of March' dreht, dann weiß er genau, dass sich nicht Massen von Leuten den Film ansehen werden. Aber er muss auch andere Filme drehen, um die Möglichkeit zu bekommen, einen solchen Film drehen zu dürfen."Wenn deutsche Filme über einen Kamm geschert und als "scheiße" abgetan werden, ärgert dies Fitz indes. "Ich bekomme Aggressionen, wenn ich Leute sagen höre: 'Deutsche Filme sind alle scheiße!'", ereifert er sich. "Ich frage dann nur: 'Welche Filme hast du gesehen?' 'Ja, gar keine, weil die scheiße sind.' Entweder sind sie kommerziell oder nicht kommerziell genug. Und ich bin ja selber auch so. Ich schaue mir auch viel zu wenig an. Dabei gibt es viele spannende Produktionen. Es ist Bullshit, dass die nicht gut sind."



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