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Les Misérables - Hugh Jackman
Les Misérables - Hugh Jackman
© Universal Pictures Germany

"Ich lebte wie ein Mönch"

Hugh Jackman fand "Les Misérables"-Dreh schwierig

Jackman wurde bei der Vorbereitung auf seine Rolle in dem Musical alles abverlangt

Der 44jährige Schauspieler - der den Part des Jean Valjean, eines ehemaligen Zuchthaus-Insassen, in der Musical-Adaption von Tom Hooper spielt - gesteht, dass es ihm einiges abverlangte, sich auf die Situation eines Gefangenen am Rande des Todes einzustellen. Jackman erzählt in der Zeitung 'Daily Mirror': "Der Regisseur sagte zu mir: 'Du musst an einen Punkt kommen, an dem dich Freunde fragen, ob alles OK ist, ob es dir schlecht geht'. Wenn man noch nicht an diesem Punkt angelangt ist, ist man noch nicht weit genug gegangen." Eine echte Herausforderung für den Hollywood-Star. "Es hat mich in Regionen geführt, in denen ich vorher noch nie war, sowohl stimmlich als auch körperlich und emotional", konstatiert Jackman, der bei der Vorbereitung von der Angst des Scheiterns begleitet wurde. "Ich erzählte meiner Frau, das könnte zu viel für mich werden. Und sie antwortete: 'Es wird dir wahrscheinlich mehr abverlangen als alles Bisherige, also sollte es auch beängstigend und unangenehm auf dich wirken'. Sie sagte mir: 'Nutze die Angst, arbeite härter, versetze dich in die Figur'." Die Methoden, die der Australier schließlich zur Vorbereitung nutzte waren alles andere als alltäglich. "Ich rasierte meinen Kopf, musste mehr als zwölf Kilo an Gewicht verlieren und ich lebte wie ein Mönch. Meine Stimme behandelte ich mich einer tragbaren Dampfmaschine und ich vermied es, Milchprodukte zu mir zu nehmen", resümiert Jackman, der bereits im Jahr 2005 in der australischen Inszenierung von 'Die Schöne und das Biest' als Musical-Darsteller in Erscheinung trat. Auch wenn es harte Arbeit bedeutete, war es dem Frauenschwarm wichtig, dass Gesangparts schon beim Filmen eingesungen und nicht im Nachhinein synchronisiert wurden. "Es war großartig zu performen. Die Vorstellung live zu singen, schüchterte mich zunächst ein, aber es gab mir schließlich so viel mehr Freiheit. Es war, als wäre man auf der Bühne", erzählt Jackman weiter. "Ich konnte das Tempo beschleunigen oder verlangsamen und machen, was ich wollte. Ich musste nur um die Schauspielerei besorgt sein." Und die Mühe wird belohnt. Jackman kann bereits eine Nominierung für den Golden Globe verzeichnen.



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