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Madonna verärgert malawische Regierung

Diva-Gehabe nervt afrikanische Politiker

"Nach Madonnas Empfinden hätte die malawische Regierung und seine Führung einen roten Teppich ausrollen sollen und ihr zu Ehren 21 Böllerschüsse in die Luft schießen sollen"

Die Sängerin, die zwei malawische Kinder adoptiert hat, hat sich Berichten zufolge bei ihrem Besuch in dem afrikanischen Land aufgeregt, nachdem ihr die Präsidentin Joyce Banda eine Abfuhr erteilte und sie sich gezwungen sah, sich mit den Passagieren der Economy Class am Flughafen anzustellen. In einem Statement der Regierung heißt es dazu nun: "Wenn das Argument ist, dass Madonna glaubt, sie verdiene eine andere Behandlung als andere ausländische Besucher, nur weil sie ein international bekannter Star ist, möchten wir darauf hinweisen, dass Malawi schon viele internationale Stars wie Chuck Norris, Bono, David Hames, Rio Ferdinand und Gary Neville zu Gast hatte, die nie eine staatliche Behandlung oder Etikette forderten, obwohl sie genauso umwerfend sind. Nach Madonnas Empfinden hätte die malawische Regierung und seine Führung einen roten Teppich ausrollen sollen und ihr zu Ehren 21 Böllerschüsse in die Luft schießen sollen, weil sie glaubt, als Musikerin, deren Ruf über internationale Grenzen hinweg bekannt ist, automatisch eine VIP-Behandlung zu verdienen." Madonna war in Malawi, um sich den Fortschritt ihrer Wohltätigkeitsorganisation Raising Malawi vor Ort anzusehen. Mit der Organisation hilft die 54-Jährige, Schulen aufzubauen und die Armut der Menschen des Landes zu beenden.



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