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Götz George
Götz George
© BANG Showbiz

Götz George: Keine Freude an der Schauspielerei

Karriere beendet!

(22.07.2013) Keine Freude an der Schauspielerei
Das verrät der 74-Jährige nun im Interview mit der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung'. "Für den Beruf nehme ich mir weniger Zeit, weil er mir nicht mehr so viel Spaß macht. Es gibt zu viel Bürokratie. Früher hieß es, der George spielt, und dann ging das. Heute heißt es: Haben wir das Geld? Und können Sie nicht noch das und jenes machen? - Das brauche ich nicht mehr", so George.Stattdessen verbringe der Schauspieler heute lieber Zeit in seinem Haus auf Sardinien, wo er sich mit Vorliebe der Gartenarbeit oder Büchern widmet. Der ehemalige 'Tatort'-Darsteller gibt preis: "Jetzt bin ich auf meiner Insel, lese oder werkle im Garten, und ich merke: Ich bin ein freier Mensch. Dieses Gefühl der Freiheit, das habe ich immer vernachlässigt."Indes verrät der mehrfache Grimme-Preisträger, dass er es bis heute nicht bereut, auf eine Karriere in Hollywood verzichtet zu haben. Für seine Entscheidung habe er damals seinen Vater Heinrich George, der selbst Schauspieler war und Amerika als "Land ohne Kultur" gesehen hatte, zum Vorbild genommen: "Angebote gab es. Aber ich sagte: Wenn der Vater es nicht gemacht hat, muss der Sohn es auch nicht machen. Und wie gut war ich beraten."Am 24. Juli um 21.45 Uhr ist George in der Rolle seines Vaters Heinrich im Doku-Drama 'George' in der ARD zu sehen.


(17.10.2014) Update
Götz George möchte nach einer über drei Jahrzehnte umspannenden Karriere im Filmgeschäft nun in den Ruhestand gehen. Im Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung erklärte der deutsche Kult-Schauspieler: "Ich möchte gerne nach 65 arbeitsreichen Jahren Feierabend machen." Als Grund für seinen Rückzug gibt George an, dass die Belastungen mit der Zeit zu groß wurden. Der 76-Jährige habe mittlerweile nicht mehr die gleiche Kraft wie früher. "Man muss sich entscheiden können: Stress oder Leben", fuhr er fort. Die Zeiten seien seiner Meinung nach härter, egoistischer und weniger künstlerisch anspruchsvoll geworden. Deshalb entschied er sich gemeinsam mit seiner Frau dazu, dass sein Privatleben von jetzt an Priorität habe. Erst Anfang des Monats hatte der Schimanski-Star das Bundesverdienstkreuz für seine Leistungen im deutschen Film und Fernsehen sowie für sein Engagement bei der Deutschen Krebshilfe und der Organisation Weißer Ring bekommen. George wird am 1. November noch einmal im ARD-Krimi "Besondere Schwere der Schuld" zu sehen sein. Darin spielt er die Rolle eines Gefängnisinsassen, der nach 30 Jahren Haft entlassen wird und noch eine Rechnung zu begleichen hat.



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