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Razzia bei Bushido: Beweismittel beschlagnahmt

"Gewaltdarstellung, Volksverhetzung und Beleidigung"

Bei einer Razzia in den Büroräumen von Bushidos Label 'ersguterjunge' in Berlin haben Beamte des Landeskriminalamtes Beweismittel sichergestellt. Rund 20 Polizisten waren an der Durchsuchung beteiligt, bei der Kopien der neuen CD des Rappers einkassiert wurden. Diese nämlich "erfüllt den Tatbestand der Gewaltdarstellung, Volksverhetzung und Beleidigung", wie es laut 'Bild' in dem Durchsuchungsbeschluss des Berliner Amtsgerichtes Tiergarten heißt. Derweil verzeichnet Oberstaatsanwältin Silke Becker (50) die Aktion als Erfolg: "Es konnten Sachen sichergestellt werden, die aus jetziger Sicht zur Beweisführung geeignet sind", erklärt sie, während Bushido sich gegenüber seinen Fans betont locker gibt. Via Facebook spielt er die Situation herunter und postet: "Sehr geehrte Staatsanwaltschaft... Danke für den heutigen Besuch. Aber wenn Sie nett gefragt hätten, hätte ich Ihnen selbstverständlich die CDs vorbeigebracht und Sie und die zahlreichen Beamten, hätten sich den weiten Weg nach Treptow sparen können." Die Gründe, warum die mittlerweile auf dem Index gelandete Scheibe 'Stress ohne Grund', auf der verschiedene Personen - unter anderem Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit - wüst beschimpft werden, für so viel Ärger sorgt, kennt der Rapper allerdings genau. "Man hat gesagt, wegen Volksverhetzung und Darstellung von Gewalt - irgendwie so was...", konstatiert Bushido in einem Video, das die 'Berliner Morgenpost' veröffentlichte. Der Musiker ergänzt: "Wir leben in einem freien Land. Hier kann jeder erst mal vorbringen, was er so auf dem Herzen hat. Dass man mir bestimmte Dinge vorwirft, ist erst mal OK, das muss ich jetzt erst mal so hinnehmen. Ich werde definitiv aber von meinem Recht Gebrauch machen, mich zu verteidigen, da ich den Vorwurf nicht so sehe, wie die Kollegen. Ich habe niemanden bedroht und ich will auch niemanden bedrohen." Neben Wowereit hatte derweil nach der Veröffentlichung des Songs auch FDP-Politiker Serkan Tören, integrationspolitischer Sprecher der Partei, rechtliche Schritte angekündigt. Schlagersänger Heino forderte via 'Bild' sogar eine Haftstrafe.


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