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"Matrix"-Prozess soll im Sommer starten

Klage über 300 Millionen Dollar gegen das Filmstudio Warner Bros.

Filmautor Thomas Althouse aus Hawaii hatte im Januar 2013 eine Klage über 300 Millionen Dollar (umgerechnet 219 Millionen Euro) gegen das Filmstudio Warner Bros. eingereicht. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur 'The Associated Press' behauptet er, dass die "Matrix"-Kinofilme eine auffällige Ähnlichkeit mit seinem Drehbuch "The Immortals" aufweisen, das er bereits 1992 schrieb - sieben Jahre bevor der erste Teil der "Matrix"-Trilogie ins Kino kam. Insgesamt will der Autor 166 Stellen gefunden haben, die eine Ähnlichkeit mit Passagen aus seinem eigenen Drehbuch aufweisen, erklärte er gegenüber der Zeitung 'Maui News': "Sie haben so viel daraus genommen. Die Ähnlichkeiten sind nicht von der Hand zu weisen." In der Klage werden nicht nur der Produzent der "Matrix"-Trilogie namentlich genannt, sondern auch die Wachowski-Geschwister als Regisseure und die Drehbuchautoren der drei Kinofilme. Althouse behauptet, er sei 1993 von Produktions-Verantwortlichen der Filmstudios nach Burbank/Kalifornien eingeladen worden, weil Interesse an seinem Drehbuch bestand. Die Anwälte der Verteidigung dementieren eine solche Einladung. Der Prozessauftakt wurde nun für den 17. Juni 2014 festgesetzt. Der erste Teil der "Matrix"-Trilogie startete im Jahr 1999 im Kino, gefolgt von "Matrix Reloaded" und "Matrix Revolutions" im Jahr 2003. In allen Teilen spielte Keanu Reeves die Hauptrolle des jungen Computerhackers Neo.


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