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Harun Farocki im Kino Arsenal

Filme, Bücher und ein neues Produkt vom 2. bis 6. März 2014

Mitte der 90er Jahre wurde auf dem Weg zum alten Arsenal ein Haus abgerissen. Auf einer Mauer erschienen die Worte: "Etwas wird sichtbar. Ein Film von Harun Farocki". 1982 war der Film beim Forum der Berlinale zu sehen. Es ging darin weniger um den Vietnamkrieg als um die Wirkung seiner Bilder auf die westliche Linke, "er will nicht erklären", so Frieda Grafe, "er handelt von Distanzen, von Beziehungen zwischen."
Farocki zeichnet Diagramme. Dazu benutzt er Bilder, die er wiederholt, verschiebt, unterbricht, neu zusammensetzt. In seinem gerade im Verlag Walther König erschienenen Buch Diagrams versucht Benedikt Reichenbach die offene Funktionsweise von zehn Filmen von Harun Farocki nachzuzeichnen, indem er Einzelbilder anordnet. Zu jedem Film gibt es einen kurzen Autorenbeitrag. Der Anhang enthält Sprecherkommentare, Dialoge und Zwischentitel. Ein Buch, das seine Vermittlungsebene ebenso offenlegt, wie es die Filme von Harun Farocki tun.

So 2.3., 17h, Nicht löschbares Feuer, Ein Bild
So 2.3., 19h, Wie man sieht
So 2.3., 21h, Videogramme einer Revolution
Do 6.3., 19h, Die Schöpfer der Einkaufswelten, Ein neues Produkt


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