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Weniger Sex in Disneys "Into the Woods"

Musical wird familienfreundlich

Disney ändert die Handlung von "Into the Woods", um den Film familienfreundlicher zu machen. Die Verfilmung des gleichnamigen Musicals, das von Stephen Sondheim komponiert und 1987 uraufgeführt wurde, wird sich in einigen Punkten vom Original unterscheiden. Der Komponist verriet jetzt, dass die Handlung sehr viel familienfreundlicher sein wird und dass einige kontroverse Szenen nicht übernommen werden. "Im Film wird Rapunzel nicht umgebracht werden und der Prinz schläft nicht mit der Frau des Bäckers", so der Musiker, "wenn ich ein 'Disney'-Produzent wäre, würde ich wahrscheinlich die gleichen Sachen sagen." Die Änderungen enthüllte Sondheim auf einem Treffen mit Schauspiellehrern, wie das Broadway-Portal 'Playbill' berichtet. Auf die Frage eines Pädagogen, wie er die Änderungen seinen Schülern erklären soll, antwortete der neunfache Tony-Preisträger: "Man muss ihnen erklären, dass die Zensur Teil unserer puritanischen Ethik ist und dass sie damit leben müssen. Es gibt einen Punkt, an dem man keine Kompromisse mehr eingeht, aber das würde auch bedeuten, dass du keinen dazu kriegst, dein Gemälde zu verkaufen oder dein Musical aufzuführen. Du musst dich der Realität stellen." Für den Fantasy-Film um Figuren aus den Märchen der Gebrüder Grimm konnte 'Disney' hochrangige Stars wie Meryl Streep, Johnny Depp und Anna Kendrick gewinnen. "Into the Woods" startet voraussichtlich am 19. Februar 2015 in den deutschen Kinos.



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