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Scarlett Johansson
Scarlett Johansson
© BANG Showbiz

Schadensersatz für Scarlett Johansson

"Unzulässige Nutzung der persönlichen Rechte"

Scarlett Johansson gewinnt einen Rechtsstreit gegen Buchautor Gregoire Delacourt. Der Geschichtenerzähler hatte sich die blonde Schönheit für einen Charakter in seinem Roman "The First Things We Look At" zum Vorbild genommen. Die 'Captain America'-Darstellerin war davon allerdings alles andere als begeistert, vor allem weil der Franzose einige Liebesaffären dazu erfunden haben soll. Laut der Zeitung The Sun ließ sie deshalb durch ihren Rechtsbeistand ausrichten, dass es sich um eine "unzulässige Nutzung ihrer persönlichen Rechte" handle. Der Schriftsteller beteuert derweil, dass die Erzählung vielmehr ein "Tribut" an die 29-jährige darstellen sollte. Er erklärt: "Es war als das höchste Lob gemeint. Sie ist eine Schönheit unserer Zeit wie sie im Buche steht, sehr menschlich mit einer berührenden Zerbrechlichkeit. Sie ist eine wundervolle, legendäre Schauspielerin. Ich hoffte, dass sie mir Blumen schicken würde, weil dieses Buch eine Art Liebeserklärung ist." Die werdende Mutter, die mit dem französischen Journalisten Romain Dauriac verlobt ist, wollte mit ihrer Klage verhindern, dass der Schmöker in andere Sprachen übersetzt sowie als Film adaptiert wird. Diese Forderung wurde jedoch vom Gericht zurückgewiesen. Umgerechnet 50.500 Euro Schadensersatz hatte die Amerikanerin gefordert, der Richter sprach ihr allerdings nur 2.500 Euro zu.


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