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Aus für 'Verbotene Liebe'?
Aus für 'Verbotene Liebe'?
© BANG Showbiz

Aus für "Verbotene Liebe"?

ARD-Serie wird nun endgültig abgesetzt

Nach mehr als 4.500 Folgen soll die beliebte ARD-Serie ‚Verbotene Liebe‘ angeblich abgesetzt werden. Sowohl die ‚BILD‘-Zeitung als auch der Mediendienst ‚DWDL‘ wollen aus Produktionskreisen erfahren haben, dass das Aus der Serie diese Woche beschlossen wurde. Schon am Freitag (18. Juli) könnte eine offizielle Mitteilung folgen. Laut dem aktuellen Stand würden neue Folgen der Vorabend-Soap definitiv noch bis Anfang 2015 ausgestrahlt. Was danach geschehe, sei zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar, heißt es. Den frei werdenden Sendeplatz könnte die ARD erneut mit einem Quiz besetzen. Kürzlich lief bereits das ‚Quiz-Duell‘ mit Jörg Pilawa auf dem Sendeplatz am Vorabend. Zu den Gründen für das angebliche Aus der Serie ‚Verbotene Liebe‘, die im Januar 1995 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde, schreibt die ‚BILD‘, dass es in der Vergangenheit Probleme mit dem pünktlichen Start der Soap gegeben habe und dass dies einige Fernsehzuschauer verärgert habe. Auch ‚DWDL‘ berichtet von sinkenden Zuschauerzahlen. Eine offizielle Bestätigung von Seiten der ARD steht bisher noch aus. (18.07.2014)

19.07.2014 - Hoffnung für "Verbotene Liebe"?
Obwohl das Aus von 'Verbotene Liebe' mittlerweile offiziell bestätigt ist, gibt es neusten Gerüchten zufolge nun doch einen Funken Hoffnung für Fans der ARD-Vorabend-Serie. Angeblich werden Alternativen geprüft, so dass 'Verbotene Liebe' in einem wöchentlichen Format oder als reine Internet-Serie zurückkommen könnte. Eine Sprecherin wollte sich dazu auf Anfrage der 'BILD'-Zeitung allerdings nicht äußern: "Das kann ich weder bestätigen, noch dementieren. Nur so viel: 'Verbotene Liebe' ist für uns nicht verloren."
Über die Gründe für das Aus der Serie sagte Programmdirektor Volker Herres: "Irgendwann sind alle Schattierungen des Verbotenen und Glamourösen erzählt. Dann gilt es, den richtigen Zeitpunkt zu finden, aufzuhören. Und der ist unserer Meinung nach jetzt gekommen." Im Januar feiert die Serie ihr 20-jähriges Jubiläum. Was danach geschieht, steht bisher in den Sternen.

20.07.2014 - Sila Sahin über das Aus von "Verbotene Liebe"
150 Mitarbeiter sind vom Aus der Serie betroffen, darunter auch Sila Sahin, die gerade eine zweiwöchige Gastrolle in der Vorabend-Serie abgedreht hat. Bekannt wurde die deutsch-türkische Schauspielerin durch 'Gute Zeiten, Schlechte Zeiten', wo sie von 2009 bis 2014 die Rolle der Ayla Höfer geb. Özgül spielte. Zum plötzlichen und überraschenden Serien-Aus von 'Verbotene Liebe' erklärte die 28-Jährige laut der 'B.Z.' auf ihrer Facebook-Seite: "Ich bedauere sehr, dass 'Verbotene Liebe' abgesetzt wird. Ich hatte das Vergnügen mit freundlichen und talentierten Schauspielern zu spielen und ich bin froh (auch wenn es nur eine Gastrolle war) dabei gewesen zu sein. Es hat mir großen Spaß gemacht!". Der Post, den die 'B.Z.' zitiert, ist aktuell nicht (mehr) auf der Facebook-Seite der Schauspielerin zu finden. Angeblich soll Sahin im August weitere Folgen für die ARD-Serie drehen.


(25.06.2015) Update
Nach über 20 Jahren wird "Verbotene Liebe" nun endgültig abgesetzt. Die ARD-Serie flimmerte in 4664 Folgen über die Mattscheibe. Doch immer weiter sinkende Zuschauerzahlen bedeuten nun das Aus für die Vorabendserie. Ende der 90er-Jahre hatte das Format im Schnitt noch rund drei Millionen Zuschauer und Marktanteile von rund 20 Prozent. Mittlerweile kommt die Serie, die seit Februar auch nur noch einmal wöchentlich und nicht mehr täglich ausgestrahlt wird, auf durchschnittlich nur noch eine Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 4,8 Prozent, wie in einer Pressemitteilung der ARD deutlich gemacht wird. "Die 'Verbotene Liebe' hat ein Stück Fernsehgeschichte geschrieben, indem sie früh für Toleranz in der Liebe und Akzeptanz der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft eingetreten ist. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich bei uns gesellschaftlich einiges verändert, einstige Tabus wurden hinterfragt und sind heute vielerorts keine mehr", so ARD-Programmdirektor Volker Herres. Der Sender wolle nach mehr als 20 erfolgreichen Jahren mit Spannung und Emotion auf das Ende der Vorabendserie zurückblicken, statt zu trauern.


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