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Harun Farocki ist gestorben

Die Berlinale trauert

Der deutsche Regisseur, Drehbuchautor und Medienkünstler Harun Farocki ist am 30. Juli 2014 im Alter von 70 Jahren gestorben. Harun Farocki gehört weltweit zu den wichtigsten Protagonisten des Dokumentarfilms und der Medienkunst. Sein filmisches Werk umfasst vor allem Dokumentarfilme und experimentelle Arbeiten, die die Erforschung sozialer und politischer Realitäten reflektieren. Allein im Programm des Forums der Internationalen Filmfestspiele Berlin wurden sechs seiner Filme präsentiert, weitere Produktionen zeigten das Berlinale Special und die Retrospektive. Darunter finden sich "Etwas wird sichtbar" (1982), "Bilder der Welt und Inschrift des Krieges" (1989), "Zur Bauweise des Films bei Griffith" (2006) und "Zum Vergleich" (2009). Zuletzt war Harun Farocki bei der Berlinale 2013 Mentor für dramaturgische Beratung beim Made in Germany-Förderpreis Perspektive.

"Harun Farocki war einer der vielseitigsten und produktivsten deutschen Filmemacher, dessen Ausdrucksreichtum im Medium Film keine Grenzen kannte. Wir haben einen großen Künstler und Denker verloren.", sagt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick.


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