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Joan Rivers ist tot

Sauerstoffmangel während einer Routine-Operation

05.09.2014 Die US-Entertainerin ist gestern (4. September) im Kreise ihrer Familie und Freunde im 'Mount Sinai'-Krankenhaus in New York "friedlich eingeschlafen". "Es ist sehr traurig, dass ich den Tod meiner Mutter bekanntgeben muss", erklärte Rivers' Tochter Melissa in einem offiziellen Statement, "mein Sohn und ich möchten den Ärzten, Krankenpflegern und Angestellten des 'Mount Sinai'-Krankenhauses für die großartige Pflege meiner Mutter danken." Die TV-Moderatorin erlitt am Donnerstag vergangener Woche (28. August) während einer Routine-Operation an den Stimmbändern einen Atem- und Herzstillstand und schwebte in Lebensgefahr. Es hieß, sie wäre in einem kritischen aber stabilen Zustand. Vor der OP soll sich Rivers noch topfit gezeigt haben und schwer damit beschäftigt gewesen sein, ihr neues Buch zu promoten. "Der größte Wunsch meiner Mutter war es, Menschen zum Lachen zu bringen. Auch wenn das jetzt gerade schwierig ist - Ich weiß, dass es ihr größter Wunsch wäre, dass wir bald zum Lachen zurückkehren", so die Tochter der Comedy-Legende weiter.


(06.09.2014) Roter Teppich zur Beerdigung?
Joan Rivers wird angeblich mit einem roten Teppich beerdigt. Am Sonntag (07. September) soll eine private Beerdigung im Synagogen-Komplex 'Temple Emanu-El' in New York City stattfinden, direkt gegenüber vom Central Park. Ein Nahestehender der Familie verriet gegenüber dem 'Us Magazine', dass die Trauerfeier im Familien- und Freundeskreis stattfinden werde und dass ihre Tochter Melissa Rivers plane, einen roten Teppich auszulegen, der anschließend mit ihrer Mutter beerdigt werde. Die 81-jährige US-Entertainerin selbst hatte sich vor ihrem Tod eine glamouröse Feier gewünscht. In ihrer Biografie 'I Hate Everyone...Starting with Me' schrieb sie bereits 2012: "Wenn ich einmal sterben sollte (und ja, Melissa, dieser Tag wird kommen, und ja, Melissa, dann wird alles in deinen Händen liegen), wünsche ich mir eine große Showbiz-Beerdigung mit Lichtern, Kameras und Action. Es soll Hollywood pur sein. Ich möchte Catering und Fotografen und Presseleute, die eine Show abziehen. Ich möchte keinen Rabbi, der rumfaselt. Ich möchte Meryl Streep weinen sehen - am besten in fünf verschiedenen Akzenten. Ich möchte keine Grabesrede, ich möchte, dass Bobby Vinton [US-amerikanischer Musiker] meinen Kopf hält und 'Mr. Lonely' singt. Ich möchte fantastisch aussehen, besser als zu meinen Lebzeiten. Und ich möchte in einem Valentino-Kleid beerdigt werden."


(08.09.2014) Starbesetzung bei Trauerfeier für Joan Rivers
Sarah Jessica Parker, Kelly Osbourne und Whoopi Goldberg gehörten zu den vielen Prominenten, die am Sonntag (07. September) persönlich von Joan Rivers Abschied nahmen. Auch die Mode-Designer Carolina Herrera und Michael Kors kamen zu der Trauerfeier, die direkt gegenüber vom Central Park stattfand. Geladene Gäste wurden gebeten, vor dem Eingang der Synagoge zu warten, bis ihre Namen auf einer Liste abgehakt wurden. Hinter einer Absperrung warteten außerdem rund 500 Fans der verstorbenen Entertainerin und mehr als 100 Medienvertreter.


(17.10.2014) Update
Joan Rivers starb in Folge "vorhersehbarer Komplikationen", die während einer Routine-Operation an ihren Stimmbändern auftraten. Die 81-jährige "Fashion Police"-Moderatorin wurde am 28. August operiert. Angeblich handelte es sich um einen kleinen, routinemäßigen Eingriff, bei dem eine Veränderung der Stimme untersucht werden sollte. Es kam jedoch zu Problemen. Die Entertainerin bekam Atemnot und wurde ins künstliche Koma versetzt. Sie verstarb wenige Tage später, am 4. September. Der zuständige Gerichtsmediziner bestätigte nun, dass ihr Tod Folge einer Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff war. In dem medizinischen Bericht, der am Donnerstag (16. Oktober) vorgestellt wurde, heißt es: "Die Todesursache lässt sich auf die vorhersehbaren Komplikationen bei der Behandlung zurückführen."
Die 81-Jährige war während des Routine-Eingriffs mit dem Narkosemittel Propofol ruhig gestellt worden. Daraufhin kam es zur Atemnot. Um ihr Leben zu retten, verlegten die Ärzte Rivers von der Yorkville Endoscopy Privatklinik in New York City ins Mount Sinai Krankenhaus, doch auch dort kam jede Hilfe zu spät. Die beliebte Moderatorin wurde am 7. September in einer privaten Zeremonie im Synagogen-Komplex "Temple Emanu-El" in New York beerdigt.


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