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Nacktfotoskandal

Lena Dunham verteidigt Opfer

Lena Dunham spricht sich für Nacktfotos aus. Der "Girls"-Star findet, dass Frauen private Nacktfotos machen können sollten, ohne Angst haben zu müssen, dass sie geklaut und veröffentlicht werden. Damit spricht sie den Nacktfotoskandal an, bei dem Unbekannte Bilder vieler Prominenter gehackt und ins Netz gestellt haben. Viele Kritiker erklärten daraufhin, dass die Berühmtheiten erst gar keine Nacktbilder machen sollten, damit so etwas nicht passieren könne. Das hält die Schauspielerin für lächerlich. Im Interview mit dem Style-Magazin der "Sunday Times" erklärte sie: "Zu sagen, 'Macht keine Nacktfotos' ist wie zu sagen, 'Sie hätte keinen Rock tragen sollen', wenn Vergewaltigungen verteidigt werden. Den Körper einer Frau gegen ihren Willen der ganzen Welt zu zeigen, wie es die Hacker taten, ist als würde man ihr die Klamotten mitten auf dem Union Square [Zentrum von San Francisco] vom Leib reißen."
Die Schauspielerin, die sich in ihrer "HBO"-Serie regelmäßig nackt präsentiert, erklärt außerdem, dass sie selbst kein Problem damit gehabt hätte, wenn auch Bilder von ihr gehackt worden wären. "Ich hätte gesagt, Toll – das ist für alle, die sich HBO nicht leisten konnten", so Dunham.

Neben Jennifer Lawrence sollen auch Kim Kardashian, Avril Lavigne, Vanessa Hudgens, Lake Bell, Rihanna und Kirsten Dunst zu den Opfern des Nacktfotoskandals gehören.



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