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Xavier Naidoo
Xavier Naidoo
© Bang Showbiz

Popakademie distanziert sich von Xavier Naidoo

Fragwürdige politische Aussagen

Der Sänger machte zuletzt nicht mit seiner Musik, sondern mit fragwürdigen politischen Aussagen Schlagzeilen. Dafür bekommt er nun kräftig Gegenwind. Xavier Naidoo und die Popakademie gehen vorerst getrennte Wege.
Der Sänger ("Dieser Weg") machte zuletzt mit einer Reihe an merkwürdigen politischen Aussagen auf sich aufmerksam. Am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) hielt der 43-Jährige zum Beispiel eine Rede vor den "Reichsbürgern" - einer populistischen und kontrovers diskutierten Bewegung, die unter anderem daran glaubt, dass Deutschland immer noch von den Vereinigten Staaten besetzt ist. Zudem setzt sie sich für die Grenzen ein, die Deutschland vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs hatte. "Wir sind nicht frei. Wir sind immer noch ein besetztes Land", sagte er unter anderem in seiner Ansprache.
Die Reaktion der Popakademie, wo Naidoo als Gastdozent zum Thema Songwriting Vorträge hielt, folgte auf dem Fuß. "Wir distanzieren uns von den fragwürdigen und irritierenden politischen Äußerungen und dem Auftritt Xavier Naidoos", erklärte Geschäftsführer Udo Dahmen in einem offiziellen Statement. "Die für die Zukunft geplanten Termine sind von der Direktion der Popakademie ausgesetzt worden, bis mit Xavier Naidoo persönlich zum Sachverhalt gesprochen werden konnte."
Naidoo indes steht zu seinen Aussagen und rechtfertigte sich in einem Interview mit dem Südwestrundfunk nur wenige Tage nach seiner Rede: "Es sind alles Systemkritiker, so wie ich. Wir brauchen diese Meinungsfreiheit, um unsere doch nicht ganz massentaugliche Meinung zu sagen."



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