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Matthias Schweighöfer
Matthias Schweighöfer
© BANG SHOWBIZ

Protest bei der Kanzlerin

Etatkürzungen in der Filmförderung

Matthias Schweighöfer hat mit über 60 seiner Schauspiel-Kollegen und -Kolleginnen einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel geschrieben. In diesem sprechen sich die Filmstars, darunter auch Katja Riemann, Til Schweiger oder Moritz Bleibtreu, gegen geplante Kürzungen in der Filmförderung aus. Denn auf Fördergelder sind so gut wie alle Filmproduktionen angewiesen. Wie bild.de berichtet, wären beispielsweise "Inglourious Basterds", "Grand Budapest Hotel" oder "Monuments Men" nie in Deutschland gedreht worden, wenn es für die internationalen Co-Produktionen keine Förderungen gegeben hätte. Der Bund plant, im kommenden Jahr die Förderungen für solche Projekte von bislang 60 Millionen auf 50 Millionen Euro pro Jahr herunterzuschrauben. Für die Filmbranche würde das bedeuten, dass viele Filmprojekte wegen Geldmangels nicht mehr umgesetzt werden können. Auch die Branche selbst würde dann dadurch weniger Geld in die deutsche Wirtschaft fließen lassen. Im Bild-Interview erklärte Schauspielerin Iris Berben, die die Präsidentin der Deutschen Filmakademie ist: "Wenn die Filmförderung, um die es geht, unserem Publikum und dem Staat auf der Tasche läge, gäbe es Anlass, sich für unsere Forderung zu schämen. Da aber die Studie, auf die wir uns in diesem offenen Brief beziehen, eindeutig belegt, dass Filmemachen ganz nebenbei das Bruttosozialprodukt steigert, haben wir mal in die Hände gespuckt und uns bemerkbar gemacht." Kommende Woche soll im Bundestag über die Kürzungen in der Filmförderung beraten werden.



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