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Zelda Williams und Robin Williams
Zelda Williams und Robin Williams
© BANG Showbiz

Robin Williams: Kinder erben 50 Millionen Dollar

Erbstreit geht weiter

(12.11.2014) Die Frau von Robin Williams ist versorgt.
Die Kinder von Schauspieler Robin Williams (Good Morning Vietnam) werden nach dem Tod ihres berühmten Vaters um die 50 Millionen Dollar (umgerechnet 40 Millionen Euro) erben. Der Oscar- und fünffache Golden-Globe-Preisträger nahm sich am 11. August das Leben, indem er sich in seinem Haus in Tiburon, nicht weit von San Francisco entfernt, erhängte. Einen Großteil seines Vermögens hinterlässt der 63-Jährige nun seinen Söhnen Zak Williams (31), Cody Williams (22) und seiner Tochter Zelda Williams (25).
Der britischen Zeitung MailOnline liegt die Kopie des Testaments des "Good Will Hunting"-Star vor. Demnach ist für seine Ehefrau Susan Schneider durch einen Ehevertrag gesorgt, der bei ihrer Hochzeit im Oktober 2011 in Napa Valley, Kalifornien, unterzeichnet wurde. Außerdem finden sich in den Dokumenten ganz konkrete Anweisungen, wie die "Robin Williams Treuhandgesellschaft" das Vermögen des verstorbenen Schauspielers aufteilen soll.
Williams, der in Filmen wie "Mrs. Doubtfire" und "Der Club der toten Dichter" unvergessen bleiben wird, nahm sich Mitte August das Leben. Nach mehrwöchigen Untersuchungen wurde erst vergangenen Woche bestätigt, dass es sich tatsächlich um einen Selbstmord handelte. Der 63-Jährige hatte erst kürzlich die Diagnose Parkinson bekommen und kämpfte vor seinem Tod jahrelang mit Angstzuständen und Depressionen.


(03.02.2015) Erben streiten sich um Nachlass
Robin Williams' Witwe Susan Schneider befindet sich angeblich in einem bitteren Erbstreit mit den drei Kindern des verstorbenen Schauspielers. Die Frau hat Klage gegen die Kinder Zak, 31, Zelda, 25, und Cody, 23, eingereicht, die aus zwei früheren Ehen des Darstellers stammen. Stein des Anstoßes war TMZ zufolge der Umstand, dass jemand nach dem Tod des Amerikaners in das gemeinsame Haus von Williams und Schneider gekommen sei und diverse Artikel mitgenommen habe, die ihm oder ihr nicht zugestanden haben. Die Kinder glauben jedoch, dass Schneider sich selbst Vorteile verschaffen will, indem sie gewisse sprachliche Feinheiten des Testaments ignoriere. Ein Insider berichtete: "Susan hat die Kinder nach dem Tod von Robin nicht in das Haus gelassen. Er hat persönliche Gegenstände, wie etwa den Oscar, den er für 'Good Will Hunting' gewonnen hat, sowie Action-Figuren und Theatermasken, seinen Sprösslingen hinterlassen."
Auf diese Sachen habe es seine Witwe nun jedoch auch abgesehen: "Die Kinder haben gesagt, dass sie alles behalten dürfe, was beide zur Zeit ihrer Heirat angesammelt haben, aber sie wäre noch viel weiter gegangen. So definiert sie etwa den Begriff 'Schmuck' neu. Robins Kinder sollen all seinen Schmuck bekommen und nun behauptet sie, der Begriff schließe Robins Uhrensammlung nicht ein." Susan Schneider ist seine dritte Ehefrau. Beide haben 2011 geheiratet.


(19.08.2015) Update
Robin Williams' Frau Susan Schneider behauptet, die Hypothek für das gemeinsame Haus nicht mehr bezahlen zu können. Der Designerin, die drei Jahre mit dem Schauspieler bis zu dessen Selbstmord 2014 verheiratet war, könne es sich nicht länger leisten, in dem über sechs Millionen Euro teuren Anwesen in Tiburon, Kalifornien, zu leben, wie es in Gerichtsdokumenten heißt, die sie nun einreichte. Zwar hatte ihr Mann ihr in seinem Testament zugesichert, in dem Haus bis zu ihrem Tod wohnen bleiben zu können und mit genügend Geld aus dem Nachlass versorgt zu werden, um sich dies finanziell leisten zu können. Doch die 51-Jährige ist laut der amerikanischen Klatschseite "TMZ" unzufrieden mit der Höhe des Geldes, die von den Nachlassverwaltern ermittelt wurde. Außerdem habe sie seit dem Tod des Oscar-Preisträgers kein Geld bekommen, da man sich noch nicht auf die Höhe habe einigen können. Nun glauben die Kinder des Stars, Zelda, Zak und Cody, dass ihre Stiefmutter sich lediglich ein geregeltes Einkommen sichern und sie um ihr Erbe bringen wolle. Am Freitag (14. August) baten ihre Anwälte den zuständigen Richter, die Petition von Schneider fallen zu lassen. Wie die Anwälte mitteilten, habe die Designerin die finalen Zugeständnisse der Kinder abgelehnt und unerlaubterweise Erinnerungen von Williams an sich gebracht, die ihr nicht zugestanden hätten. Ein Ende des Erbstreits ist noch nicht in Sicht.



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