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Moritz Bleibtreu
Moritz Bleibtreu
© BANG Showbiz

Die Drogenbeichte von Moritz Bleibtreu

"Ich habe zwei Mal in meinem Leben Pilze genommen"

Moritz Bleibtreu findet, das Drogen Teil unserer Welt sind und hat bereits Erfahrung mit bewusstseinserweiternden Substanzen gesammelt. Im Interview mit der "Hamburger Morgenpost" plauderte der Schauspieler über seine Haltung zu Halluzinogenen. Der 43-Jährige dreht gerade in Köln den Film "Die dunkle Seite des Mondes" und spielt darin einen Anwalt, der das erste Mal in seinem Leben Magic Mushrooms schluckt. Sich in die Rolle hineinzuversetzen fiel ihm nicht sonderlich schwer, seine bisherigen Erfahrungen beinhalten auch bewusstseinserweiternde Pilze: "Ich habe zwei Mal in meinem Leben Pilze genommen. Da war ich noch in meinen Zwanzigern. Und beim zweiten Mal habe ich gelernt, dass das was ist, von dem ich persönlich lieber die Finger lasse. Da ist mir meine eigene Fantasie zu lebendig, dass ich diese Substanzen bräuchte!"
Der Vater eines Sohnes findet es persönlich nicht schlimm, Erfahrungen zu sammeln. Das sollte allerdings in keinster Weise ein Aufruf sein: "Drogen sind gefährliche Sachen. Und wenn man meint, man will sie ausprobieren, dann sollte man sich zumindest verdammt gut informieren und auskennen."
Der Schauspieler wuchs im Hamburger Stadtteil St. Pauli auf, er erlebte die damals hemmungslose Drogenszene in den Achtzigern hautnah mit. Eine intelligente Haltung sei alles, was man im Umgang mit bewusstseinserweiternden Substanzen braucht, daher sollte man diese auch nicht verteufeln: "Man sollte einfach versuchen, mit möglichst großer Intelligenz und Besonnenheit hinzunehmen, dass Drogen ein Teil unserer Welt sind. Das ist so und das wird immer so sein."
Als Beispiel nannte er die Niederlande, die 2004 ihre Mushroom-Läden schließen ließen. "Dann haben die Betreiber eine Gesetzeslücke gefunden und jetzt sind es eben halluzinogene Trüffel, die sie anbieten, weil die komischerweise nicht unter dieses Drogengesetz fallen."



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