Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
The Interview
The Interview
© Columbia Pictures

"The Interview" knackt alle Online-Rekorde

34 Millionen Euro über digitalen Vertrieb

(29.12.22014) 12,3 Millionen Euro in nur vier Tagen
Die Polit-Satire "The Interview" hat bereits 12,3 Millionen Euro eingespielt. Der Streifen wurde in nur vier Tagen zwei Millionen mal ausgeliehen oder gekauft, gab Sony bekannt. Damit ist die Komödie der bisher erfolgreichste Online-Film. "The Interview" ist seit dem 25. Dezember auf "Google Play", "iTunes" sowie "Youtube Movies" und Microsofts "XBOX" erhältlich und wird in den USA in rund 300 kleinen Kinos gezeigt. In Amerika ist man froh darüber, dass sich Sony doch für die Freigabe des Films entschied. Nicht nur die Hauptdarsteller twitterten "Die Freiheit siegt" auch viele Kinos, in denen "The Interview" gezeigt wird, werben mit dem Slogan. US-Präsident Barack Obama sagte bei einer Veranstaltung: "Ich bin froh, dass der Film veröffentlicht wurde."
Geschadet hat das Aufsehen dem Film nicht, ganz im Gegenteil: Die erfreulichen Zahlen sind erst ein kleiner Vorgeschmack, denn sie beinhalten noch nicht die Einnahmen an den Kinokassen. Bisher ist der Film ausschließlich in den USA und Kanada erhältlich, wann er in Deutschland zu sehen sein wird, ist noch unklar.


(22.01.2015) Update
"The Interview" hat umgerechnet ca. 34 Millionen Euro nur über das Internet eingespielt. Nur wenige hundert Kinos zeigten in den USA letzten Endes "The Interview" mit Seth Rogen und James Franco. Für Sony hatte die ganze Geschichte offensichtlich nun doch etwas Positives, denn wenn man dem Bericht der Firma Glauben schenken kann, der von Variety zitiert wurde, konnte das skandalträchtige Werk trotzdem zahlreiche Millionen Dollar einspielen. Zwischen Weihnachten 2014 und dem 18. Januar 2015 sei die Parodie auf die Diktatur Nordkoreas 5,8 Millionen Mal im Internet über diverse Quellen abgerufen worden. Verschwörungstheoretiker hatten bereits gemutmaßt, dass der Hack nur eine gewiefte PR-Strategie von Sony gewesen sei. Wie ein Dienstleister des Unternehmens "BANG Showbiz" versicherte, seien diese Behauptungen allerdings haltlos. Die Server der Firma seien viele Stunden lang nicht erreichbar gewesen, was zu massiven Verzögerungen bei sich noch in Produktion befindlichen Projekten geführt habe.




Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.