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Der Hobbit 3: Die Schlacht der Fünf Heere
Der Hobbit 3: Die Schlacht der Fünf Heere
© 2014 Warner Bros.

Kinocharts USA (2. - 4.1.): Dritter "Hobbit" zum Dritten

"Die Schlacht der fünf Heere" erster Charts-Champ 2015

Nach dem alles in allem finanziell enttäuschenden Kinojahr 2014 sind die amerikanischen Filmtheater erfolgreich ins Neue Jahr gekommen: Die Top Twelve erwirtschafteten 135 Millionen Dollar, das sind gut sieben Millionen mehr als am ersten Wochenende des Vorjahres. Die Amerikaner waren vor Ferienende nochmals in Kinolaune und ließen keinen der bereits laufenden Streifen zu sehr abstürzen und verhinderten auch die Bruchlandung des einzigen Neustarters "Die Frau in Schwarz 2", welche die Branchenkenner prognostiziert hatten.

An der Spitze keine Überraschung: Souverän hielt sich "Der Hobbit 3: Die Schlacht der Fünf Heere" mit 22 Millionen Dollar oben und schaffte damit den Hattrick. Der erste Spitzenreiter 2015 lief unverändert mit 3875 und damit den meisten Kopien. Insgesamt hat er 220 Millionen Dollar eingespielt, womit er vor dem zweiten Teil "Smaugs Einöde", aber hinter "Eine unerwartete Reise" liegt.

Auf den zweiten und dritten Plätzen hielt der enge Kampf zwischen dem Disney-Musical "Into the Woods" und dem Universal-Drama "Unbroken" an. "Into the Woods" hatte dabei mit 19 Millionen gegenüber 18 Millionen Dollar die Nase leicht vorn. Da der Emily Blunt-Film gegenüber dem Angelina Jolie-Streifen aber in wesentlich weniger Kinos zu sehen ist (2538 gegenüber 3190), ist der Erfolg von "Into the Woods" noch höher einzuschätzen. Jener hat nun alles in allem 91 Millionen Dollar verbucht, während "Unbroken" auf 87 Millionen Dollar kommt.

Besser als erwartet kam "Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes" bei seiner Premiere aus dem Stall von Relativity Media. Der britische Horrorfilm, der ohne Stars auskommen muss und von schlechten Kritiken geplagt wird (Tenor: Schön anzusehen, aber einfach nicht spannend genug), erreichte mit 15 Millionen Dollar den vierten Platz. Auf 2602 Leinwänden flackerte der Streifen, das entspricht einem mäßigen Schnitt von 5800 Dollar pro Kopie. Es hätte schlimmer kommen können. Da die Produktionskosten auf etwa 15 Millionen Dollar geschätzt werden, könnte nach der weltweiten Auswertung noch ein Plus rausspringen. Nach einer weiteren Fortsetzung der Spukgeschichte riecht es aber nicht.

Es folgen auf den Plätzen vier bis zehn "Nachts im Museum 3", "Annie", "Oscar"-Hoffnung "The Imitation Game" (obwohl er nur in knapp 800 Sälen zu sehen ist), "The Hunger Games: Mockingjay - Teil eins", "The Gambler" mit Mark Wahlberg und der familienfreundliche Wiedereinsteiger "Baymax".

Aus den Top Ten hat sich bereits an seinem dritten Wochenende der Flop des Winters verabschiedet: Mit gerade mal 61 Millionen Dollar ist der Abenteurfilm "Exodus - Götter und Könige" für das erfolgsverwöhnte Studio 20th Century Fox ein fetter Schlag ins Kontor. 140 Millionen Dollar hatten sie Ridley Scott für das Bibelepos zur Verfügung gestellt, das dann zu wenige sehen wollten. Weltweit steht das Einspiel bei derzeit 200 Millionen Dollar. Nicht genug, um schwarze Zahlen zu schreiben.



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