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Honig im Kopf mit Emma und Til Schweiger
Honig im Kopf mit Emma und Til Schweiger
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Kinocharts Deutschland (22. - 25.1.): Zuschauer naschen weiter Honig

Keine Chance für Disney oder Depp

Nächste Runde im Versuch, Til Schweiger vom Kinothron zu stoßen. Nächstes Scheitern. Hollywood schickte Disney und Johnny Depp, um "Honig im Kopf" an seinem fünften Wochenende den ersten Platz in den Top Ten streitig zu machen, aber was schon Liam Neeson nicht gelungen war, schafften auch "Baymax" und "Mortdecai" nicht - obwohl der Disney-Konzern satte 810 Kinos für seinen Animationsfilm in Beschlag genommen hat und ihn damit zum meistgezeigten Film hier zu Lande macht.

Das zog nicht. Die Besucher strömten mehrheitlich wieder in das Dieter Hallervorden-Drama: 455 000 Tickets wurden in 772 Filmtheatern (sechs weniger) gelöst - nach den 595 000 ein weiterhin exzellentes Ergebnis. "Honig im Kopf" zeigt weiter kein Nachlassen, der Schnitt von 590 Zuschauern pro Saal ist immer noch großartig, und am Wochenende wurde die Vier Millionen Besucher-Marke überwunden. 4,1 Millionen Zuschauer bedeuten, dass unter der Woche "Honig im Kopf" "Zweiohrküken" und "Kokowääh", mit ihren jeweils 4,2 Millionen verkauften Karten in der internen Til Schweiger-Bestenliste überrunden wird.

Zweiter wurde "Baymax - Riesiges Robowabohu" mit 373 000 Besuchern. Der "Oscar"-nominierte Zeichentrickfilm erreichte damit einen nur mäßigen Schnitt von 461 kleinen und großen Roboter-Fans beim Einstand.

Von zwei auf drei ging es runter für "96 Hours - Taken 3" an dessen 3. Wochenende. In 511 (minus 14) Kinos strömten 134 000 Zuschauer. Ein solider Schnitt von 263 Action-Fans. Alles in allem stehen für den Thriller 933 000 Besucher zu Buche.

Zwei weitere Premieren schafften es nicht auf das Treppchen: Nur zum vierten Rang reichte es für "Mortdecai - Der Teilzeitgauner", dem 125.000 Besucher in 531 Kinos das Eintrittsgeld wert war. Das ist ein schlechter Schnitt von 235 Zuschauern. Es riecht also wie in den USA nach Flop für die Johnny Depp-Komödie. Selbst der kleine Horrorfilm "Ouija" generierte mit 466 verkauften Karten pro Leinwand mehr Interesse als "Mortdecai". Da der Streifen aus dem Stall von Michael Bay aber mit nur 262 Kopien anlief, liegt die Besucherzahl mit 122 000 darunter und "Ouija - Spiel nicht mit dem Teufel" damit auf dem 5. Platz. Er dürfte ebenfalls nur eine Fußnote in den deutschen Kinoannalen bleiben.

Der vierte Neuling "The Imitation Game - Ein Streng Geheimes Leben" erreichte gar nur den 7. Rang, was aber hauptsächlich - wie eine Woche zuvor bei "Frau Müller muss weg" - am geringen Einsatz mit lediglich 181 Kopien liegt. Denn der Schnitt von 533 verkauften Karten signalisiert ein großes Interesse an dem britischen Drama mit Benedict Cumberbatch, das mehrfach "Oscar"-nominiert ist. 112 000 Karten wechselten die Besitzer.

Der Rest der Top Ten: Auf Platz sechs kam "Frau Müller muss weg" (2. Woche / insgesamt 291 000 Besucher), Achter wurde "Let's Be Cops" (3. Woche / 535 000), Neunter ist "Bibi & Tina - Voll verhext" (5. Woche / 1 Million) und "Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere" (7. Woche / 5,9 Millionen).

Nach nur einer Woche aus den Charts wieder verschwunden sind die Mega-Flops (zumindest in Deutschland) "Annie" und "Unbroken" sowie die erfolgreicher gelaufenen "Paddington" (1,8 Millionen) und "Der kleine Drache Kokosnuss" (650 000).



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