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American Sniper mit Bradley Cooper
American Sniper mit Bradley Cooper
© Warner Bros. Pictures

Kinocharts Großbritannien (23. - 25.1.): "American Sniper" schießt sich Weg frei

Alex Garland's Regiedebüt "Ex Machina" stark

Qualität setzt sich doch durch.

Am letzten Wochenende lösten die Zuschauer in Großbritannien mehr Karten für "American Sniper" als für "Taken 3" und sorgten so für eine Wachablösung zwischen den beiden schießfreudigen - manche würden sagen: schießwütigen - US-Spielfilmen. Das Bradley Cooper-Drama schaffte das seltene Kunststück, exakt die gleiche Summe wie am Eröffnungswochenende sieben Tage zuvor umzusetzen: Wieder blieben 2,5 Millionen Pfund in den Kassen des sechsfach "Oscar"-nominierten Werks. Damit schoss der in 457 Kinos laufende Streifen von zwei auf eins. Offensichtlich haben die gute Mundpropaganda, die Kontroverse um die ideologische Ausrichtung des umstrittenen Films und auch die "Oscar"-Nominierungen das Publikum noch neugieriger auf "American Sniper" gemacht. 6,6 Millionen Pfund stehen nun zu Buche.

Am dritten Wochenende musste sich "96 Hours - Taken 3" dagegen erstmals nur mit Silber zufrieden geben. Der Liam Neeson-Thriller konnte in 478 Sälen Kinositze für 1,8 Millionen Dollar besetzen. Insgesamt hat die 20th Century Fox-Produktion nun superbe 15 Millionen Pfund eingebracht.

Weiterhin und damit zum wiederholten Male konnte "Die Entdeckung der Unendlichkeit" die Bronze-Medaille für sich gewinnen. Auch hier spielen bei der anhaltenden Beliebtheit neben der unbestrittenen Qualität der Stephen Hawking-Biographie sicher auch die fünf "Oscar"-Nominierungen und der Golden Globe-Gewinn von Hauptdarsteller Eddie Redmayne eine Rolle. Mit 558 Kopien ist das Drama der meistgezeigte Kinofilm auf der Insel. "Die Entdeckung der Unendlichkeit" brachte mit knapp 1,6 Millionen Pfund sein Gesamtergebnis auf exzellente 14,7 Millionen Pfund.

Von den drei Neuveröffentlichungen am Wochenende hatte ausgerechnet der Underdog die Nase vorn: Der britische Science-Fiction-Film "Ex Machina", mit dem Roman- und Drehbuchautor Alex Garland ("Dredd") sein Regiedebüt gibt, schlug die Hollywood-Konkurrenz locker aus dem Feld. Überraschend stark startete der Streifen über künstliche Intelligenz mit Alicia Vikander und Domhnall Gleeson mit über einer Million Pfund in 442 Lichtspielhäusern, was zu Rang fünf reicht.

Dagegen floppt "Mortdecai - Der Teilzeitgauner" wie schon in den USA und Deutschland auch auf der Insel: 485 000 Pfund in 350 Filmtheatern lassen die Johnny Depp-Komödie nur auf dem siebten Platz einsteigen. Noch eins tiefer debütiert Mark Wahlberg mit seinem Drama "The Gambler", für das 381 000 Pfund in 345 Kinokassen verblieben. Auch hier ist keine Trendumkehr für die bereits ebenfalls in den USA und Deutschland gefloppte Paramount-Produktion zu erkennen.

Die restlichen Plätze: Vierter wurde "Into the Woods" (3. Woche / insgesamt 7,3 Millionen Pfund), Sechster ist "Paddington" (9. Woche / 35 Millionen), Neunter ist "Birdman" (4. Woche / 4,7 Millionen), und "Whiplash" erreichte den zehnten Rang (2. Woche / 1,3 Millionen).

Aus den Top Ten verabschiedeten sich "The Hobbit: The Battle of the Five Armies" (8. Woche / 41 Millionen Pfund) und "Wild" (3. Woche / 1 Million Pfund).



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