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Til Schweiger
Til Schweiger
© BANG Showbiz

TATORT-Kritik: Til Schweiger teilt aus

Twitter-Kritiker als "Spackos" bezeichnet

Der am Sonntag ausgestrahlte TATORT "Blutschuld" aus Leipzig musste sich viel Kritik in den sozialen Medien gefallen lassen - besonders hart traf es Hauptdarstellerin Simone Thomalla, der in einem Tweed eine schauspielerische Bandbreite von "zwei Gesichtsausdrücken" attestiert wurde.

Til Schweiger, selbst für den Norddeutschen Rundfunk als TATORT-Kommissar in Hamburg unterwegs, hat sich nun schützend vor die Kollegin gestellt. Der BILD-Zeitung sagte der Schauspieler, dass "an einem 'schlechten' Tatort niemals die Schauspieler schuld sind! Aus einem schlechten Drehbuch kann man keinen guten Film machen. Wenn also ein Drehbuch nicht gut genug ist, muss es eben umgeschrieben werden. Der TATORT gilt als Flaggschiff der ARD - da muss das doch mal möglich sein."

Aber Schweiger teilt auch aus. Ihm missfällt die TATORT-Rubrik auf SPIEGEL Online, in welcher der Kulturredakteur Arno Frank die Reaktionen auf die Sendung zusammengefasst hat - nach Schweiger's Geschmack mit allzu deutlich negativer Schlagseite. Auf seiner Facebook-Seite fragt der 51-Jährige, was es noch mit Qualitätsjournalismus zu tun habe, wenn man versuche, Klicks dadurch zu generieren, "indem man die gehässigsten Twitter-Kommentare von irgendwelchen Internetnerds, die nix Anderes zu tun haben, als zu lästern und zu haten, publiziert?" Hier handele es sich um "Spackos, die sich hinter irgendwelchen Phantasieprofilbildern verstecken". Und Frank solle erstmal selbst ein gutes Drehbuch schreiben.


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