Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Fifty Shades of Grey
Fifty Shades of Grey
© Universal Pictures International Germany

Kinocharts Deutschland (19. - 22.2.): Deutschland lässt sich länger fesseln

"Fifty Shades of Grey" hält sich souverän an der Spitze

In den USA stürzte er an seinem zweiten Wochenende übel ab und konnte nur noch ein Viertel der Zuschauer des Premierenwochenendes mobilisieren. In Deutschland blieb "Fifty Shades of Grey" solch ein Debakel erspart. Das Drama, das in Deutschland den besten Februar-Start eines Films aller Zeiten mit 1,3 Millionen Besuchern hingelegt hatte, konnte am zweiten Wochenende 790 000 Karten in 779 Kinos (minus drei) absetzen. Ein Verlust von nur rund 40 Prozent bei einem solch fulminant gestarteten Streifen ist aller Ehren wert. Offenbar wollen sich die deutschen Zuschauer länger von Jamie Dornan fesseln lassen als das Publikum in dessen Heimat. Der nun meistgezeigte Film Deutschlands ("Baymax" verschwand aus 157 Lichtspielhäusern) konnte sich über mangelnde Nachfrage nicht beklagen - der Schnitt von über 1000 Zuschauern pro Leinwand ist weiter sensationell. Alles in allem reichte der Umsatz für eine souveräne Verteidigung des Platzes an der Kinokassensonne. Insgesamt haben bereits 2,6 Millionen Besucher die Literaturverfilmung gesehen.

Das Ergebnis ist noch beeindruckender, wenn man sieht, dass es durchaus ernstzunehmende Konkurrenz durch die Neustarter gab, die sich auch nicht schlecht schlugen. Weniger "SpongeBob Schwammkopf 3D", der ja für ein jüngeres Publikum spielt, aber mit Sicherheit "Traumfrauen", der auf die gleiche weibliche Zuschauerschaft abzielt wie "Fifty Shades of Grey".

"Spongebob" startet gut mit 479 000 Besuchern in 735 Kinos und steigt auf Rang zwei ein. Der Animationsfilm hat einen Schnitt von 650 verkauften Karten pro Kopie. Direkt dahinter platziert sich "Traumfrauen" mit Hannah Herzsprung. Hier wollten 380 000 Zuschauer dabei sein. 593 Kinos boten die deutsche Komödie an. Der Schnitt liegt bei 640 Besuchern pro Filmtheater.

Schwächer das Angebot und die Nachfrage bei der dritten Premiere: "Into the Woods" mit Anna Kendrick flimmerte über 313 Leinwände und ließ 100 000 Karten die Besitzer wechseln. Damit wurde das Musical mit einem mäßigen Schnitt von 320 Besuchern pro Lichtspielhaus Sechster.

Auf den anderen Rängen finden sich: "Honig im Kopf" auf Platz vier (9. Woche / insgesamt 5,9 Millionen Zuschauer), "Oscar"-Gewinner "Baymax" als Fünfter (5. Wo. / 1,4 Mio.), Siebter wurde "Fünf Freunde 4" (4. Wo. / 640 000), auf acht lief ein "Frau Müller muss weg" (6. Wo. / 860 000), "Jupiter Ascending" (3. Wo. / 380 000) wurde Neunter und auf Rang zehn schließlich findet sich "The Imitation Game" (5. Wo. / 494 000).

Drei Filme wurden aus den Top Ten verdrängt: "Wild Card" mit Jason Statham am zweiten Wochenende und "The Interview" von und mit Seth Rogen an dessen dritten Wochenende sind böse gefloppt. Ein bisschen besser schnitt Keanu Reeves als "John Wick" ab, den es am vierten Wochenende traf.



Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.