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Fifty Shades of Grey
Fifty Shades of Grey
© Universal Pictures International Germany

Kinocharts Deutschland (26.2. - 1.3.): "American Sniper" verfehlt "Fifty Shades"

Erotikdrama schafft den Hattrick

In Deutschland läuft "Fifty Shades of Grey" weiterhin sehr erfolgreich. Während im Heimatland des US-Dramas die Zuschauer von Woche zu Woche in dramatischer Anzahl die Kinosäle mit der Literaturverfilmung meiden und den Streifen an dessen dritten Wochenende vom ersten auf den vierten Platz abstürzen ließen, hält das Drama in Deutschland souverän den Spitzenplatz.

490 000 Zuschauer lösten auch am dritten Wochenende eine Karte für den "Room of Pain" von Mr. Grey und machten "Fifty Shades of Grey" wieder mit weitem Abstand zum erfolgreichsten Film in Deutschland. Der Film war in 750 (minus 29) Filmtheatern zu sehen und erreichte einen guten Schnitt von 655 Zuschauern pro Leinwand. Insgesamt haben jetzt 3,3 Millionen Besucher den vermeintlichen Skandalfilm gesehen.

Auf dem zweiten Platz stieg "American Sniper" ein. Der erfolgreichste Film des Jahres 2014 in den USA (in diesen Tagen überrundet er "Mockingjay - Part One"), der jenseits des Atlantiks ein kulturelles Phänomen geworden und sicherlich nicht unumstritten ist, konnte 340 000 Interessierte gewinnen. Das entspricht einem sehr guten Schnitt von 905 Besuchern pro Kino - der beste Wert des Wochenendes. Die Nachfrage in den 375 Lichtspielhäusern nach dem Bradley Cooper-Film war also auf jeden Fall gegeben.

Platz drei verteidigte an seinem zweiten Wochenende die deutsche Komödie "Traumfrauen" mit einem wieder guten Ergebnis: 306 000 Karten wechselten die Besitzer in 604 Filmtheatern (plus 11) - der Schnitt pro Leinwand liegt bei guten 507 Zuschauern. Alles in allem haben bis jetzt 847 000 Zuschauer vor dem Elyas M'Barak-Streifen Platz genommen.

Schwach der Start für "Asterix": In die 737 Kinos kamen lediglich 151 000 junge und alte Zuschauer, so dass der französische Animationsstreifen "Asterix im Land der Götter" nur auf dem sechsten Platz seine Premiere feierte. Schwach der Schnitt von 206 Besuchern pro Saal.

Weniger Zuschauer, aber eine bessere Nachfrage gab es bei einer anderen französischen Produktion: "Heute bin ich Samba" sahen nur 65 000 Besucher - allerdings lief die Komödie mit Omar Sy auch lediglich mit 158 Kopien an. Für dieses Programmkino-Format langte es also immerhin zu 412 verkauften Karten pro Kino. Rang neun sprang so für "Samba" heraus.

Auf den restlichen Plätzen liegen: Vierter ist "The Spongebob Movie" (2. Woche / insgesamt 848 000 Zuschauer), Fünfter "Honig im Kopf" (10. Wo. / 6,1 Mio.), der in dieser Woche zum meistgesehenen Til Schweiger-Film vor "Keinohrhasen" werden wird, Siebter ist "Baymax" (6. Wo. / 1,4 Mio.), auf Rang acht liegt "Into the Woods" (2. Wo. / 192 000) und Zehnter wurde der große "Oscar"-Gewinner "Birdman" (5. Wo / 367 000).

Aus den Top Ten verschwanden die recht erfolgreichen deutschen Produktionen "Fünf Freunde 4" (5. Wo. / 704 000) und "Frau Müller muss weg" (7. Wo. / 925 000) sowie die nur mäßig erfolgreichen "Jupiter Ascending"
(4. Wo. / 419 000) und "The Imitation Game" (6. Wo. / 537 000).



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