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The Best Exotic Marigold Hotel 2
The Best Exotic Marigold Hotel 2
© 20th Century Fox

Kinocharts Großbritannien (27.2. -1.3.): "Second Best" ist First Class!

Phantastische Eröffnung des "Second Best Marigold Hotel"

2012 schaffte es "The Best Exotic Marigold Hotel", sein Budget von zehn Millionen Dollar in einen Umsatz von weltweit 134 Millionen Dollar zu verwandeln. Die britische Komödie schaffte es, auch ein älteres Publikum in die Kinos zu locken - nicht nur wegen der brillanten Besetzung, sondern auch wegen der guten Mundpropaganda, die dem Streifen ein langes Leben auf den Leinwänden bescherte. Nun ist es keine Überraschung, dass Regisseur John Madden, sein Drehbuchautor Ol Parker und Stars wie Judi Dench, Maggie Smith und Bill Nighy die Kuh nochmal melken wollen und mit der Fortsetzung "The Best Exotic Marigold Hotel 2" in die Kinos kommen. Als Zugabe gibt es mit Richard Gere noch einen US-Star obendrauf.

Und offenbar wurde das Team schon sehnsüchtig erwartet, denn mit einem Start von 3,7 Millionen Pfund in 589 Kinos - damit ist die Fortsetzung die am meisten gezeigte Produktion im Vereinigten Königreich - legte das von 20th Century Fox in die Lichtspielhäuser gebrachte Werk, das sehr gute Kritiken erhalten hat, einen Traumstart hin und erreichte gleich Rang eins, wobei man wie in den USA, aber anders als in Deutschland, den Giganten "Fifty Shades of Grey" an dessen dritten Wochenende entthronte. Zum Vergleich: "The Best Exotic Marigold Hotel" war vor genau drei Jahren mit nur 2,2 Millionen Pfund gestartet. Es sieht also sehr gut aus für Hotelmanager Dev Patel.

"Fifty Shades of Grey" konnte nur noch Silber gewinnen: 2,2 Millionen Pfund erreichte das US-Drama, verlor damit über 50 Prozent seines Publikums gemessen am Wochenende zuvor. 545 Filmtheater zeigten die Romanverfilmung, das waren 51 Kinos weniger als in der Woche zuvor. Unglaubliche 30 Millionen Pfund hat der Streifen bereits eingespielt - das ist mehr als "Guardians of the Galaxy" und nur sechs Millionen Pfund weniger als der nationale Schatz "Paddington".

Weniger Aufmerksamkeit als den britischen Senioren wurde Will Smith bei seiner Premiere zuteil. Sein Kriminalfilm "Focus" stieg mit respektablen 1,9 Millionen Pfund in 457 Sälen auf dem dritten Platz ein und legte wie in den USA einen guten, aber keinen großartigen Start hin.

Gefloppt ist "The Boy Next Door". Der US-Thriller mit Jennifer Lopez konnte mit 337 Kopien lediglich 400 000 Pfund umsetzen. Das reicht zur Premiere nur zum siebten Rang. Ebenfalls auf nur mäßiges Interesse stieß der amerikanische Horrorfilm "It Follows". Der Streifen von Regisseur und Drehbuchautor David Robert Mitchell hatte grandiose Kritiken erhalten, kann aber keine bekannten Namen aufweisen. Die 371 000 Pfund in nur 190 Kinos demonstrieren aber die höhere Nachfrage in den Filmtheatern, in denen das Werk gezeigt wurde, verglichen mit "The Boy Next Door".

Auf der weiteren Plätzen liegen: Vierter ist "Baymax" (5. Woche / insgesamt 17,7 Millionen Pfund), Fünfter ist "Shaun das Schaf" (4. Wo. / 11,6 Mio.), Sechster ist "Kingsman: The Secret Service" (5. Wo. / 14,6 Mio.), Neunter ist "The Wedding Ringer" (2. Wo. / 1,8 Mio) und schließlich auf Platz zehn liegt "Die Entdeckung der Unendlichkeit" (9. Wo. / 20,6 Mio).

Aus den Top Ten sind vier Filme raus: "Project Almanac" floppt (2. Wo. / 1,1 Mio.), moderat erfolgreich der verlängerte TV-Kinderfilmableger "Peppa Pig: The Golden Boots" (3. Wo. / 2,3 Mio.) ebenso wie "Jupiter Ascending" (4. Wo. / 4,2 Mio.). Ein großer Erfolg, wenn auch bei weitem nicht so wie in seinem Heimatland USA ist "American Sniper" geworden (7. Wo / 13,4 Mio).



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