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Cinderella mit Lily James
Cinderella mit Lily James
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts USA (13.- 15.3.): "Cinderella" zaubert Kinobesitzern ein Lächeln

Unverwüstliche "Kingsman"

Nach den schwachen letzten Wochen setzten Filmbranche und Kinobesitzer ihre Hoffnungen auf ein liebes Mädchen namens Aschenbrödel alias "Cinderella", um mal wieder Schlangen vor den Kinokassen zu bilden und die Kinosessel nicht weiter einstauben zu lassen - und wurden nicht enttäuscht. Mit 68 Millionen Dollar feierte der Fantasy-Film aus dem Hause Disney einen grandiosen Einstand und katapultierte sich mit Riesenabstand auf den ersten Platz der nordamerikanischen Kinocharts.

Das liegt am obereren Ende dessen, was Branchenkenner der Realversion des Disney-Zeichentrickfilms von 1950 zugetraut haben. Damit ist die Produktion fast allein verantwortlich dafür, dass das Wochenende der Top Twelve mit insgesamt 122 Millionen Dollar nicht nur einen Quantensprung gegenüber der Misere sieben Tage zuvor (78 Millionen Dollar) erlebte, sondern auch eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahreswochenende darstellt, als "Mr Peabody and Sherman" die Top Twelve zu 102 Millionen Dollar anführten.

"Cinderella" war mit 3845 Leinwänden mit Abstand meistgezeigte Streifen - und die vielen Kinos waren auch sehr gut gefüllt: Der Schnitt pro Saal lag bei ausgezeichneten 17 600 Dollar für den Kenneth Branagh-Film. Angesichts der phantastischen Kritiken und der guten Mundpropaganda dürfte das Werk mit Sicherheit am Ende 250 Millionen Dollar erlösen und die Produktionskosten von 95 Millionen Dollar schon im Laufe dieser Woche auf dem Heimatmarkt wettmachen.

Weniger gut lief es für Liam Neeson. Zwar kam sein Kriminalfilm "Run All Night" zur Premiere zur Silbermedallie, aber mit einem nur bescheidenen Ergebnis, Lichtjahre hinter "Cinderella". 11 Millionen Dollar verblieben in den Kassen der 3171 Filmtheater, was einem miesen Schnitt von 3400 Dollar entspricht. Die durchwachsenen Kritiken halfen der Warner Brothers-Produktion dabei ebenso wenig wie das inzwischen offenbar einsetzende Sättigungsgefühl bei einem dritten Neeson-Film nach "A Walk Among the Tombstones" und "Taken 3" innerhalb eines halben Jahres, in welchem der Ire Bösewichtern eins auf die Nase gibt. Der für 50 Millionen Dollar hergestellte Streifen wird schon ein gutes Auslandsgeschäft benötigen, um noch in die schwarzen Zahlen zu kommen.

Diese Sorgen muss sich "Kingsman - The Secret Service" schon lange nicht mehr machen. Der britische Abenteuerfilm läuft und läuft und läuft und schaffte es an seinem fünften Wochenende sogar, vom vierten auf den dritten Platz vorzurücken. Die 20th Century Fox-Produktion verliert kaum Zuschauer (auch an diesem Wochenede nur rund ein Viertel) und erlöste so 6,2 Millionen Dollar, obwohl sie 466 Kinos hatte abgeben müssen. Nun war der Colin Firth-Streifen noch in 2635 Lichtspielhäusern zu sehen. Der Schnitt pro Kopie lag so bei immer noch beachtlichen 2300 Dollar. Alles in allem haben die Zuschauer 107 Millionen Dollar für das 81 Millionen Dollar teure Werk ausgegeben.

Auf die restlichen Plätze kamen: Vierter wurde "Focus" mit Will Smith (3. Woche / insgesamt 44 Millionen Dollar). Vom ersten auf den fünften Rang stürzte "Chappie" bitterlich ab - von allen Filmen in den Top Ten büßte der Dev Patel-Streifen mit minus 56 Prozent die meisten Zuschauer ein (2. Woche / 23 Millionen Dollar). Den sechsten Platz erreichte "The Second Best Exotic Marigold Hotel" (2. Woche / 18 Millionen Dollar), Siebter wurde "The SpongeBob Movie" (6. Woche / 154 Millionen Dollar), auf Rang acht kam "McFarland, USA" mit Kevin Costner (4. Woche / 35 Millionen Dollar), auf neun kam "Fifty Shades of Grey" (6. Woche / 161 Millonen Dollar), während die High School-Komödie "The DUFF" Zehnter wurde (4. Woche / 30 Millionen Dollar).

Aus den Top Ten verabschiedeten sich der Horrorfilm "The Lazarus Effect" (3. Woche / 22 Millionen Dollar) und die Vince Vaughn-Komödie "Unfinished Business" (2. Woche / 9 Millionen Dollar).



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