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Michael Douglas und Ehefrau Catherine Zeta-Jones
Michael Douglas und Ehefrau Catherine Zeta-Jones
© BANG Showbizz

Michael Douglas: Krach am Hotel-Pool

Sohn antisemitisch beleidigt

Michael Douglas hat seine Erfahrungen mit Antisemitismus öffentlich gemacht und richtet sich in einem Beitrag in der "Los Angeles Times" gegen die verbreitete Intoleranz gegenüber dem Judentum.

Der 70-Jährige nimmt einen Vorfall in den Sommerferien letzten Jahres zum Anlass: "Unsere Familie hat Urlaub in Südeuropa gemacht. Während des Aufenthaltes im Hotel ist unser Sohn Dylan zum Pool gegangen. Eine kurze Zeit später kam er traurig zurück ins Zimmer. Ein Mann am Pool habe angefangen, ihn zu beleidigen." Die Ursache für die Beleidigungen sei der Davidstern gewesen, den sein Sohn an einer Kette trug. Douglas selbst habe daraufhin versucht, mit dem Mann zu sprechen, der seinen Sohn anging, aber es sei nur zu einer "unangenehmen Diskussion" gekommen. Der Akteur weiter: "Danach habe ich mich mit meinem Sohn zusammengesetzt und gesagt: 'Dylan, du hattest gerade deine erste Erfahrung mit Antisemitismus'."

Michael wuchs nicht religiös auf. Sein Vater Kirk war jüdisch, seine Mutter nicht. Erst als sich sein Sohn Dylan immer mehr für das Judentum begeisterte, fing auch der Darsteller wieder an, sich mit der Religion seines Vaters zu beschäftigen.

In seiner Zeitungskolumne ruft Douglas nun zum Kampf gegen Antisemitismus auf: "Wenn wir uns dem Antisemitismus entgegenstellen, wann immer wie ihm begegnen, wenn wir ihn individuell und kollektiv bekämpfen und jede Plattform, die wir haben, dazu gebrauchen, dann können wir die Ausbreitung dieses Wahnsinns stoppen."


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