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Cinderella
Cinderella
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts Deutschland (12. - 15.3.): Cinderella macht Schluss mit Sadomaso

"Kingsman" kommen nicht mit

Es ist Schluss mit "Fifty Shades of Grey" in Deutschland. Zumindest an der Spitze der Kinocharts. Nach einem satten Monat Tabellenführung brauchte es schon eines unschuldigen, lieben Mädels (ohne Sadomaso), um dem anderen unschuldigen, lieben Mädel (mit Sadomaso) die Goldmedaille zu entwinden.

"Cinderella" ist mit einem soliden Start die neue Nummer eins der hiesigen Kinolandschaft. 274.000 Zuschauer wollten den amerikanischen Fantasy-Streifen mit Lily James in der Titelrolle sehen. Der Disney-Film lief in 514 Kinos an, so dass durchschnittlich 534 Karten pro Leinwand verkauft wurden - der mit Abstand beste Wert aller Filme.

Weniger Zuspruch fand der britische Vertreter "Kingsman - The Secret Service", für den in 536 Lichtspielhäusern 191.000 Karten abgesetzt wurden und der so auf Platz zwei Premiere feierte. Damit konnte er mal so gerade eben den inzwischen fünf Wochen alten "Fifty Shades of Grey" distanzieren. 357 besetzte Sessel pro Saal sind nur mäßig. Seine großen Erfolge in Großbritannien und den Vereinigten Staaten scheint der Abenteuerfilm mit Colin Firth hier wohl nicht wiederholen zu können.

"Fifty Shades of Grey" wiederum hält sich weiterhin stark. Am Wochenende kreuzte das US-Drama die Vier Millionen Zuschauer-Grenze, weil wiederum 177.000 Zuschauer den Weg in die 578 Filmtheater (minus 121 gegenüber der Vorwoche) fanden. Das ist ein sehr guter, weil nur mäßiger Zuschauerrückgang von 37 Prozent. Der Schnitt lag bei 307 Besuchern pro Saal. Deutschland hat offenbar noch lange nicht genug von Mr. Grey.

Der dritte Neustarter "Die Trauzeugen AG" spielte keine Rolle: Für die Kevin Hart-Komödie interessierten sich lediglich 53.000 Zuschauer, die in 305 Kinos Platz nahmen. Der Schnitt liegt bei schwachen 173 Besuchern pro Filmkopie. Die US-Produktion erreichte nur den zehnten Platz.

Die restlichen Plätze der Top Ten wurden wie folgt besetzt: Vierter wurde "American Sniper" (3. Woche / bisher insgesamt 885.000 Zuschauer); auf Platz fünf kam "Traumfrauen" (4. Woche / 1,3 Millionen); Rang sechs belegte "Honig im Kopf" (12. Woche / 6,4 Millionen), mit 681 Kinos weiterhin mit Abstand Deutschlands meistgezeigter Streifen und nun auch Til Schweiger's erfolgreichster Film vor "Keinohrhasen". Siebter wurde "Spongebob" (4. Woche / 1,1 Millionen); Platz acht erreichte "Focus" (2. Woche / 250.000) und "Asterix im Land der Götter" wurde Neunter (3. Woche / 350.000).

Aus den Top Ten fielen: "Chappie" (2. Woche / 146.000), der damit noch härter als in den USA und Großbritannien floppt, und die Programmkinotitel "Verstehen Sie die Béliers?" (2. Woche / 133.000) und "Still Alice" mit "Oscar"-Gewinnerin Julianne Moore (2. Woche / 124.000).

Insgesamt war es ein eher schwach besuchtes Wochenende. Vor einem Jahr, als "Non-Stop" mit Liam Neeson und 320.000 Zuschauern die Charts anführte, war der Besuch neun Prozent besser gewesen.



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