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Spectre mit Dave Bautista als Bösewicht
Spectre mit Dave Bautista als Bösewicht
© Sony Pictures

007 unbestechlich

Bond-Produzent verneint Drehbuchänderungen

Die Presse hat aufgeschrieen, als bekannt wurde, dass die Produzenten vom kommenden 007-Abenteuer "Spectre" angeblich das Drehbuch hatten ändern lassen, um Mexiko besser dastehen zu lassen. Im Gegenzug habe das Land, in welchem Sam Mendes Teile des Spionagespektakels dreht, der Produktion Steuererleichterungen eingeräumt.

Produzent Michael G. Wilson hat jetzt zugegeben, Steuererleichterungen erhalten zu haben. Dies sei aber in der Filmindustrie nichts Ungewöhnliches. Viele Länder oder einzelne US-Bundesstaaten räumen diese ein, um eine Produktion, die Arbeitsplätze und Investitionen mit sich bringt, in ihre Regionen zu holen. Wilson verwehrt sich allerdings gegen die Unterstellung, dass im Gegenzug das Drehbuch geändert worden sei.

Die Website Tax Analysts hatte e-mails ausgewertet, die diesen Zusammenhang herstellten. So soll die Nationalität einer weiblichen Figur und des Bösewichts von mexikanisch in italienisch ebenso geändert worden sein, wie die Identität seines mutmaßlichen Opfers und einzelne Einstellungen. Wilson verneint die Vorwürfe: "Am Drehbuch ist alles wie zuvor. Der Schurke war immer Italiener. Wir haben die entsprechenden Szenen bereits in Rom gedreht. Auch ist von Anfang an die mexikanische Schauspielerin Stephanie Sigman für den Part der Estrella vorgesehen gewesen."


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