Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Shaun das Schaf
Shaun das Schaf
© Studiocanal

Kinocharts Deutschland (19. - 22. März): Gut geblökt, Schaf!

"Shaun das Schaf" souverän Erster

Was er selbst in seinem Heimatland nicht geschafft hatte, gelang dem britischen Animationsfilm aus dem Hause Aardman in Deutschland: Auf Anhieb Nummer eins zu werden - und das unangefochten. Die Fan-Gemeinde der TV-Reihe "Shaun das Schaf" ist hierzulande so groß wie erhofft für Verleiher Studio Canal: In die 584 Kinos strömten 317 000 Besucher, was einem guten Schnitt von 543 Zuschauern pro Saal entspricht. Damit ist "Shaun das Schaf - Der Film" mit insgesamt 378 000 Besuchern von Donnerstag bis Sonntag deutlich gefragter als "Wallace und Gromit" bei ihrem Leinwanddebüt 2005 mit ihrer "Jagd nach dem Riesenkaninchen". Damals strömten "nur" rund 300 000 in die Kinosäle. Es sieht also sehr gut aus für den Knetfigurenfilm.

Den Spitzenplatz musste "Cinderella" räumen - hielt sich aber so wacker, dass immer noch die Silbermedaille raussprang, und das trotz der starken Konkurrenz von "Insurgent". Der US-Fantasy-Film setzte 195 000 Karten ab - der Zuschauerschwund zum Vorwochenende war mit nur 29 Prozent erfreulich gering. Allerdings hatten Walt Disney Pictures ihrer Märchenverfilmung auch 41 weitere Kinos buchen können, so dass der Kenneth Branagh-Streifen nun in 555 Filmtheatern angeboten wurde. Der Schnitt lag bei guten 351 verkauften Karten pro Kino. Insgesamt hat "Cinderella" nun 523 000 Besucher zählen können.

Aschenputtel konnte aber auch deshalb noch so glänzen, weil Tris schwächelte. "Die Bestimmung - Insurgent" schaffte die Doppelung des US-Premierenwochenendes: Fast exakt das gleiche Ergebnis wie Vorgänger "Divergent" vor einem Jahr zu verbuchen. Im Gegensatz zum amerikanischen Einspiel sind das allerdings keine besonders guten Neuigkeiten für den Abenteuerfilm des deutschen Regisseurs Robert Schwentke. 157 000 Besucher in 530 Lichtspielhäusern entsprechen einem schwachen Schnitt von 297. Das Interesse an der Fortsetzung der Jugendbuchverfilmung hält sich also arg in Grenzen. "Hunger Games" sind das nicht. Es sieht nach einem nur mäßigen Erfolg für Shailene Woodley und Co. aus.

Noch weniger begeistern konnten sich die hiesigen Zuschauer für Jennifer Lopez' Comeback in "The Boy Next Door", der es nur auf den achten Platz der Charts schaffte. Der in 277 Filmtheatern gezeigte Thriller setzte 76 000 Karten ab. Auch hier ein schwacher Schnitt von 274 Besuchern pro Leinwand.

Auf den weiteren Plätzen der Top Ten: Vierter ist "Kingsman: The Secret Service" (2. Woche / 413 000 Besucher insgesamt), Fünfter ist "Fifty Shades of Grey" (6. Woche / 4,2 Mio.), Sechster ist "American Sniper" (4. Woche / 1,0 Mio.), Siebter ist "Traumfrauen" (5. Woche / 1,5 Mio.), Neunter ist "Honig im Kopf" (13. Woche / 6,5 Mio.), der mit 646 Kinos noch immer die mit Abstand meistgezeigte Produktion des Landes ist und nur sehr langsam sein Publikum verliert. Auf Platz zehn lief schließlich "Asterix im Land der Götter" ein (4. Wochen / 400 000).

Aus den Top Ten mussten weichen: Der erfolgreiche "Spongebob Schwammkopf" (5. Woche / 1,1 Mio.), der Will Smith-Flop "Focus" (3. Woche / 310 000) und der ignorierte Kevin Hart-Reinfall "Die Trauzeugen-AG" (2. Woche / 104 000).

Insgesamt war es ein nur mäßig besuchtes Kinowochenende: Fünf Prozent schwächer als im Vorjahr, als "Non-Stop" mit Liam Neeson die Charts anführte.



Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.