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Cinderella mit Richard Madden
Cinderella mit Richard Madden
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts Großbritannien (27. - 29. März): Osterferien, Familienzeit

"Cinderella", "Home" und "Spongebob" obenauf

Dass die Osterferien auch im Vereinigten Königreich angefangen haben, lässt sich trefflich an den Top Ten der Insel ablesen: Für das Kinokassen-Treppchen haben sich drei Filme für die ganze Familie qualifiziert.

Wie erwartet ging die Krone dabei an "Cinderella". Der amerikanische Fantasy-Film, inszeniert von Britanniens Kenneth Branagh, eroberte den Spitzenrang spielend mit einem exzellenten Ergebnis von 3,8 Millionen Pfund in 554 Kinos. Damit ist die Märchenverfilmung mit Richard Madden auch der meistgezeigte Film im Königreich und löst damit "Home" ab.

Und nicht nur dort: Auch die Goldmedaille musste "Home - Ein smektakulärer Trip" abgeben und wurde auf den zweiten Rang verdrängt. Allerdings war es mehr die Stärke von "Cinderella" und weniger die eigene Schwäche - der US-Animationsfilm verlor nur wenige seiner Zuschauer vom Premierenwochenende. Es kamen weitere 2,6 Millionen Pfund in die Kassen der Produktion von Dreamworks Animation, die damit auf großartige 9,3 Millionen Pfund kommt. Und die Ferien sind ja noch lang...20th Century Fox hatten die Kinozahl von "Home" um 15 auf nun 546 Säle aufstocken können.

An dem starken Animationsfilm kam ein weiterer Zeichentrickfilm nicht vorbei und musste sich bei seinem Debüt mit dem dritten Platz begnügen: "SpongeBob Schwammkopf 3D" erreichte mit 2,2 Millionen Pfund in 483 Filmtheatern aber ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis.

Das Treppchen verfehlte klar "Der Knastcoach" mit einem soliden Ergebnis in Höhe von 1,4 Millionen Pfund. Die mit 330 Kopien anlaufende US-Komödie mit Will Ferrell erreichte Platz vier.

Wie in den USA und Deutschland floppt derweil "Seventh Son", der Fantasy-Film, der jahrelang in den Regalen von Universal Pictures gelegen hatte. Und wohl am besten dort auch geblieben wäre, was wegen der hohen Produktionskosten von 95 Millionen Dollar aber nicht in Frage kam. Obwohl: In Russland und China lief der Streifen gut, was vielleicht auch an dem "Heimvorteil" des russischen Regisseurs Sergei Bodrov ("Der Mongole") lag. Trotz der namhaften Besetzung rund um Julianne Moore und Jeff Bridges konnte das mit schlechten Kritiken und mieser Mundpropaganda belastete Werk nur 440 000 Pfund aus 387 Lichtspielhäusern erlösen. Somit kam "Seventh Son" lediglich auf den passenden 7. Rang.

Gar nur 183 000 Pfund konnte "Wild Tales - Jeder dreht mal durch!" erringen und wurde Neunter. Dennoch ist das ein großer Erfolg für die argentinische Komödie, die für den "Oscar" als "Bester nichtenglischsprachiger Film" nominiert war. Denn eigentlich ist "Relatos salvajes" (so der Originaltitel) ein Programmkinofilm und hatte dementsprechend nur 50 Leinwände zur Verfügung. Damit unter die zehn meistgesehenen Filme Großbritanniens zu kommen, ist schon eine bemerkenswerte Leistung und zeigt, wie groß das Interesse an dem hochgelobten Streifen ist.

Des weiteren platzierten sich: Fünfter wurde "Insurgent" (2. Woche / insgesamt 5,1 Millionen Pfund), Sechster "The Second Best Exotic Marigold Hotel" (5. Woche / 14,5 Mio.), Achter "Focus" (5. Woche / 7,0 Mio.) und Zehnter "Still Alice" (4. Woche / 2,1 Mio.).

Viel Bewegung in den Top Ten, so dass einige Filme ihre Plätze räumen mussten: Raus sind der übel gefloppte "The Gunman" mit Sean Penn (2. Woche / 804 000), der schwache "Run All Night" mit Liam Neeson (3. Woche / 2,0 Mio.), der gigantische "Fifty Shades of Grey" (7. Woche / 34,7 Mio.), das moderat erfolgreiche kleine Drama "Suite Francaise" (3. Woche / 1,8 Mio.) mit Kristin Scott Thomas sowie der Mega-Reinfall "Wild Card" mit Jason Statham (2. Woche / 200 000).



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