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Fast & Furious 7
Fast & Furious 7
© Universal Pictures International Germany

Kinocharts Deutschland (2. - 5.4.): Sensationsstart für "Furious 7"

"Gespensterjäger" floppt gruselig

Weltweit hat "Fast & Furious 7" für Furore gesorgt, und Deutschland macht da keine Ausnahme. Der bereits am Mittwoch gestartete Abenteuerfilm raste am Wochenende mit 1,3 Millionen Zuschauern bei seinem Debüt unangefochten an die Spitze der Charts. Sensationelle knapp 2000 verkaufte Karten pro Kino spiegeln das auch hierzulande überragend hohe Interesse an der inzwischen 14 Jahre alten Reihe um schnelle Autos und harte Jungs wider. 678 Lichtspielhäuser zeigten Paul Walker's letzten Spielfilm. Nimmt man die Mittwoch-Ergebnisse hinzu, hat "Furious 7" den bislang besten Starter des Jahres, "Fifty Shades of Grey", überrundet. Inzwischen hat die Universal Pictures-Produktion bereits die Zwei Millionen Zuschauer-Marke genommen.

Nach seinem ordentlichen Start eine Woche zuvor schaffte Ex-Spitzenreiter "Der Nanny" nun das seltene Kunststück, am zweiten Wochenende mehr Zuschauer als am ersten für sich zu gewinnen: Warner Brothers schickten die deutsche Komödie von und mit Matthias Schweighöfer in sechs zusätzliche Kinos, so dass er nun in 635 Filmtheatern lief. Nach 315 000 verkauften Karten zur Premiere erreichte der Streifen jetzt 321 000 Besucher (sehr gute rund 500 pro Leinwand) - offenbar gefällt das Werk dem Publikum. Insgesamt liegt "Der Nanny" nun bei 874 000 Betrachtern.

Einen Platz durch "Furious 7" wurde auch "Shaun das Schaf - Der Film" nach unten verdrängt, das an seinem dritten Wochenende den Zuschauerschwund gut in Grenzen hielt: 205 000 Karten gingen für den britischen Animationsfilm über die Kinotheken (durchschnittlich gute 294 pro Saal). Studio Canal hatten allerdings die Kopienzahl mit plus 68 auf 700 Lichtspielhäuser erhöht. Die Knetfiguren haben nun die Millionengrenze übersprungen.

Schwach startete "The Best Exotic Marigold Hotel 2": In die allerdings auch nur 252 Filmtheater strömten gerade mal 61 000 Zuschauer, was die britische Komödie lediglich auf dem achten Rang einsteigen ließ. Immerhin kam sie aber so noch unter die erfolgreichsten Zehn. Nicht vergönnt war dies "Gespensterjäger". Warner Brothers ließen 450 Säle bespielen - und nur 45 000 kleine und große Besucher wollten die Adaption des Cornelia Funke-Buches mit Anke Engelke sehen. Das entspricht einem Schnitt von bemitleidenswerten 100 Karten pro Filmkopie.

Des weiteren setzen sich die Top Ten wie folgt zusammen: Vierter ist "Home". 20th Century Fox wollen sich nicht mit einem Flop anfreunden und drückten die eine Woche zuvor enttäuschend gestarteten US-Animationsstreifen in 850 Kinos (plus 130!) und machten ihn so zum meistgezeigten Film des Landes, nachdem es eine Woche zuvor noch "Shaun das Schaf" mit 632 Einsätzen gewesen war. Schlug sich Quantität in Qualität nieder? Nein - die Zuschauerzahl sank zwar nur leicht von 119 000 auf 107 000, aber das ist zu wenig, um "Home" doch noch zu dem Erfolg zu machen, der er in den USA und Großbritannien ist. Alles in allem haben nur 325 000 junge und ältere Besucher den Streifen bisher gesehen.

Fünfter ist "Cinderella" (4. Woche / insgesamt 854 000 Besucher), Sechster ist "Kingsman: The Secret Service" (4. Woche / 662 000), Siebter ist "Insurgent" (3. Woche / 445 000), Neunter ist "Honig im Kopf" (15. Woche / 6,6 Mio.) und Zehnter schließlich ist "The Boy Next Door" (3. Woche / 242 000).

Aus den Top Ten verabschiedeten sich "American Sniper" (6. Woche) und "Fifty Shades of Grey" (8. Woche).



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