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Michelle Rodriguez und Vin Diesel in Furious 7
Michelle Rodriguez und Vin Diesel in Furious 7
© Universal Pictures

Kinocharts Großbritannien (3. - 5.4.): "Furious" stärker als alle 2014-Premieren

Nur "Fifty Shades" erfolgreicher

Wie in den USA und Deutschland hat "Fast & Furious 7" auch in den britischen Kinos am vergangenen Wochenende ein sagenhaftes Debüt feiern können, das alle Erwartungen übertraf: Mit 12,7 Millionen Pfund in 537 Kinos raste der Abenteuerfilm mit Paul Walker auf den ersten Rang. Diese Premiere ist besser als alle Debüts im Jahr 2014 - und die Universal Pictures-Produktion hat damit auf einen Schlag mehr eingenommen als am Vorjahreswochenende alle Filme der Top Ten zusammen.

"Furious 7" hat inzwischen auch schon die ersten fünf "Fast and Furious"-Teile überholt - die so viel jeweils in ihrer gesamten Laufzeit erreichten. Auch die 25 Millionen Pfund, die der sechste Part insgesamt umgesetzt hatte, dürften bald erreicht sein. Richtig erklärbar ist diese Größenordnung nicht. Ist es der Reiz, noch einmal den inzwischen verstorbenen Walker ein letztes Mal auf der Leinwand zu sehen? Sind es die prächtigen Kritiken? Ist es die dank der Erfolge und der Qualität der vorherigen Teilen stetig angewachsene Fan-Schar? Wahrscheinlich alles zusammen. Nur ein Wassertropfen in den Wein: Mit seinem Debüt in Höhe von 13,5 Millionen Pfund bleibt "Fifty Shades of Grey" die erfolgreichste Premiere des Jahres 2015 im United Kingdom. Universal Pictures wird es egal sein: Sie haben beide Blockbuster produziert.

Auf Rang zwei musste sich der Spitzenreiter der Vorwoche einreihen: "Cinderella" verlor an seinem zweiten Wochenende nur 22 Prozent seines Publikums und konnte sich über ein sehr gutes Ergebnis von 2,9 Millionen Pfund freuen, die das Gesamtergebnis auf 10,3 Millionen Pfund trieben. Der Fantasy-Film mit Lily James stand auf dem Spielplan von 583 Lichtspielhäusern (plus 29) und blieb damit der meistgezeigte Film auf der Insel.

Ebenfalls einen Platz abwärts ging es am dritten Wochenende für "Home - Ein smektakulärer Trip". Auch der Animationsstreifen behauptete sich glänzend und büßte nur 8 Prozent seiner jungen und älteren Zuschauer ein, wobei sicher auch die Osterferien eine Rolle spielten. Die 20th Century Fox-Produktion war in 557 Sälen zu sehen (plus 11). 2,3 Millionen Pfund kamen hinzu, so dass der Dreamworks Animation-Film jetzt insgesamt bereits 14,5 Millionen Pfund verbuchen konnte.

Neben "Furious 7" gingen zwei weitere Neustarter ins Rennen, die allerdings keine großen Wellen schlugen. Enttäuschung für Russell Crowe: Sein Regiedebüt "Das Versprechen eines Lebens", in welchem er auch die Hauptrolle spielt, konnte in 420 Kinos nur schwache 521 000 Pfund umsetzen. Das langt nur zum 7. Platz. Ebenfalls nur sehr mäßig die Premiere von "Gefühlt Mitte Zwanzig", die Noah Baumbach-Komödie mit Ben Stiller, die mit 250 Kopien anlief und mit 427 000 Pfund und Rang acht aus dem Wochenende ging. Dass diese Ergebnisse zu wünschen übrig lassen, zeigt sich besonders daran, dass es der Wiederaufführung des Director's Cut von "Blade Runner" gelang, in nur 97 Filmtheatern 267 000 Pfund zu generieren - und somit einen besseren Schnitt pro Saal als Crowe und Stiller. Der 33 Jahre alte Science Fiction-Film erreichte Platz 10.

Die weiteren Plätze besetzten: Vierter wurde "Spongebob" (2. Woche / 4,8 Millionen Pfund insgesamt), Fünfter wurde "Der Knastcoach" (2. Woche / 3,3 Mio.), Sechster wurde "Divergent" (3. Woche / 6,7 Mio.) und Zehnter "The Second Best Exotic Marigold Hotel" (6. Woche / 15,0 Mio.).

Aus den Top Ten gedrängt wurden "Seventh Son" (2. Woche / 804 000), "Focus" (6. Woche / 7,3 Mio.), "Wild Tales" (2. Woche / 411 000) und "Still Alice" (5. Woche / 2,3 Mio.).

Insgesamt ein traumhaftes Wochenende für die britischen Kinobesitzer: Dank des gigantischen "Furious 7" und der weiter brummenden "Cinderella" und "Home" lag das Gesamtergebnis der Top Ten um 74 Prozent höher als am Vorjahreswochenende, als "Rio 2" mit schwachem Ergebnis die Kinocharts anführte.



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