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Fast & Furious 7
Fast & Furious 7
© Universal Pictures International Germany

Kinocharts Deutschland (9. - 12.4.): "Furious" trotzt dem Frühling

Leere Kinos, schwache "Halbe Brüder"

Die deutschen Kinozuschauer verhielten sich am vergangenen Wochenende genauso wie die jenseits des Großen Teichs: Analog zu den USA musste auch hier "Fast & Furious 7" einen großen, aber nicht dramatischen Zuschauerschwund (minus 51 Prozent) gemessen am sensationellen Premierenwochenende hinnehmen, war aber immer noch souveräner Erster und im Grunde der einzige Film, der in den Top Ten zufriedenstellende Besucherzahlen verbuchen konnte. 650 000 verkaufte Karten in 683 Kinos (plus 41) sorgen für einen tollen Schnitt von 952 Besuchern pro Leinwand. Mit insgesamt 2,8 Millionen Zuschauern hat der Vin Diesel-Streifen nun nach zehn Tagen bereits das Endergebnis des Vorgängers von 2013 erreicht.

Umgekehrt verhält es sich bei "Der Kaufhaus Cop": Der wird froh sein, wenn er am Ende das Ergebnis des Premierenwochenendes des ersten Films von 2009 erreicht haben wird. Damals strömten rund 470 000 Zuschauer in die Kevin James-Komödie. Jetzt waren es zum Auftakt gerade mal 162 000. Das reicht zwar zum zweiten Rang für die Fortsetzung, um die niemand gebeten hatte, aber die mangelnde Nachfrage in den 486 Filmtheatern zeigt sich am mäßigen Schnitt von nur 334 verkauften Karten pro Saal.

Den Kampf gegen das Frühlingswetter konnte auch "Der Nanny" nicht gewinnen. Nach dem tollen zweiten Wochenende ging es krachend runter (minus 54 Prozent) für die deutsche Komödie. 146 000 Besucher verhalfen Matthias Schweighöfer zur Bronze-Medaille. Die Kinozahl war mit 643 gegenüber dem Vorwochenende gleich geblieben, der Schnitt pro Filmkopie mit 228 mäßig. Alles in allem hat der Streifen bislang 1,2 Millionen Karten absetzen können.

Das sind Zahlen, von denen Christian Alvart nur träumen kann: Sein "Halbe Brüder" landete böse auf dem Hosenboden: 82 000 Zuschauer verloren sich in den 412 Kinos (ein schwacher Schnitt von 200 Besuchern pro Filmtheater), so dass die deutsche Komödie mit Julia Dietze lediglich Fünfter wurde.

Die weiteren Platzierungen: Der mit 743 Lichtspielhäusern (plus 37) weiterhin meistgezeigte Film Deutschlands, "Shaun das Schaf", wurde Vierter (4. Woche / insgesamt 1,3 Millionen Zuschauer); Sechster wurde der sich gut haltende "Home" (3. Woche / 482 000); Siebter wurde "Cinderella" (5. Woche / 962 000); Achter "The Second Best Exotic Marigold Hotel" (2. Woche / 139 000); Neunter wurde "Insurgent" (4. Woche / 514 000) und Zehnter schließlich "Kingsman" (5. Woche / 715 000).

Nicht unter die erfolgreichsten Zehn schaffte es Oliver Hirschbiegel's "Elser", der lediglich schwache 22 500 Besucher für sich gewinnen konnte und auf Platz zwölf debütierte. Besonders bemerkenswert: Mit "Die Coopers - Schlimmer geht immer" stieg eine Hollywood-Komödie mit Steve Carrell und Jennifer Garner auf dem 20. Platz ein! Gerade mal 13 000 junge und ältere Besucher erbarmten sich der Walt Disney-Komödie.

Aus den Top Ten verabschiedeten sich der Sensationserfolg "Honig im Kopf" (16. Woche / 6,7 Millionen) und der Flop "The Boy Next Door" mit Jennifer Lopez (4. Woche / 268 000).

Alles in allem war es ein besucherschwaches Wochenende, aber dennoch um satte 22 Prozent stärker als das des Vorjahres, als "The LEGO Movie" die Charts anführte.



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