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Fast & Furious 7 mit Jason Statham
Fast & Furious 7 mit Jason Statham
© Universal Pictures International Germany

Kinocharts USA (24. - 26.4.): Zum vierten Mal "Furious"

Paul Blart fährt Adaline davon

Rund um den Globus wirbelten die "Avengers" schon mächtig Staub auf und holten bis Sonntag bereits über 200 Millionen Dollar. Doch in den USA befanden sich die Kinos noch im Pre-"Avengers"-Dornröschen-Schlaf. Dort wird der Mega-Film erst am Freitag starten.

Das eröffnete "Fast & Furious 7" die Chance, das zu erreichen, was seit "The Hunger Games" im April 2012 kein Spielfilm mehr geschafft hatte: Vier Wochenenden an der Spitze zu stehen. Der Thriller nutzte die Chance: Mit einem nur mäßigen Zuschauerschwund von 37 Prozent gemessen am Vorwochenende konnte der erfolgreichste Film des Jahres 2015 nochmals 18 Millionen Dollar in 3808 (minus 156) Kinos umsetzen - ein noch immer hervorragender Schnitt von 4800 Dollar pro Leinwand und damit der beste aller Top Ten-Filme. "Furious 7" bleibt damit auch der meistgezeigte Film Nordamerikas und steht derzeit bei sensationellen 321 Millionen Dollar. Die wahre Erfolgsgeschichte des James Wan-Streifens spielt sich indes im Rest der Welt ab, wo die Universal Pictures-Produktion über eine Milliarde Dollar verbucht hat.

Auf dem zweiten Rang hielt sich überraschend "Der Kaufhaus Cop 2". Für einen Film mit so miesen Kritiken und so schwacher Mundpropaganda ist das eine fast unerklärliche Erfolgsgeschichte. Nach der unerwartet starken Premiere eine Woche zuvor büßte die Kevin James-Komödie nur 34 Prozent ihres Publikums ein und nahm 15 Millionen Dollar ein. In den unverändert 3633 Lichtspielhäusern lag der Schnitt bei guten 4200 Dollar. Die 30 Millionen Dollar teure Columbia Pictures-Produktion steht somit bei insgesamt 44 Millionen Dollar - wesentlich schwächer als der erste "Paul Blart: Mall Cop" zum gleichen Zeitpunkt, aber mehr, als jeder angesichts der Qualität dieses Produkts erwarten durfte - zumal international kaum jemand diesen Streifen sehen will.

Die Bronzemedaille holte der erste der beiden Neustarts des Wochenendes: "Für immer Adaline" (The Age of Adaline) erreichte in 2991 Filmtheatern 13 Millionen Dollar. Das entspricht einem mäßigen Schnitt von 4500 Dollar pro Leinwand für die Lionsgate Film-Produktion mit Blake Lively. Der zweite Neustart, das Drama "Little Boy" erreichte mit knapp 3 Millionen Dollar nur den 13. Rang.

Auf den weiteren Rängen rangieren: Vierter wurde "Home" (5. Woche / insgesamt 154 Millionen Dollar); Fünfter wurde der Independent-Horrorfilm "Unfriended" (2. Woche / 25 Mio.); Sechster wurde der auf das ganze Land ausgeweitete "Ex Machina" mit Domhnall Gleeson (3. Woche / 7 Mio.); Siebter wurde "The Longest Ride" (Kein Ort ohne Dich) (3. Woche / 30 Mio.); Achter wurde "Get Hard" (Der Knastcoach) (5. Woche / 84 Mio.), Neunter wurde "Monkey Kingdom" (Im Reich der Affen) (2. Woche / 10 Mio.) und Zehnter das britische Drama "The Woman in Gold" mit Ryan Reynolds (4. Woche / 22 Mio.).

Aus den Top Ten rutschten heraus: "Insurgent" (6. Woche / 125 Mio.), der erfolgreich abgeschnitten hat, aber deutlich hinter dem Endergebnis des ersten Teils "Divergent" hinterherhinkt, der ein Jahr zuvor 151 Millionen Dollar erlöste. "Cinderella" hat in sieben Wochen 191 Millionen Dollar umgesetzt und ist damit ein großer Erfolg für Walt Disney Studios.

Insgesamt kamen die Top Twelve auf nur schwächliche 88 Millionen Dollar - 14 Prozent weniger als am Vorjahreswochenende, an dem 103 Millionen Dollar verbucht wurden. Damals verhinderte "The Other Women" (Die Schadenfreundinnen) mit seinem Debüt auf dem Spitzenplatz ein viertes Wochenende von "Captain America: The Winter Soldier" auf dem Thron.



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