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Avengers: Age of Ultron mit Chris Evans und Chris Hemsworth
Avengers: Age of Ultron mit Chris Evans und Chris Hemsworth
© Walt Disney Pictures / Marvel Films

Kinocharts Großbritannien (24. - 26.4.): "Avengers" mit Jahresbeststart

Zweitbestes UK-Wochenende der letzten 52 Wochen

Im Vereinigten Königreich musste "Avengers: Age of Ultron" unter keinem Kinobesitzer-Boykott wie in Deutschland leiden, sondern konnte sich ungehindert entfalten. Und wie! Mit dem Thor-mäßigen Hammer-Ergebnis von 18 Millionen Pfund ist der Abenteuerfilm nicht nur der bisher beste Starter des Jahres (bisher war dies "Fifty Shades of Grey" mit 13 Millionen Pfund), sondern auch der beste aller Zeiten im Monat April. Und man muss schon bis November 2012 zurückgehen, um eine erfolgreichere Premiere zu finden: Damals startete "Skyfall" mit 20 Millionen Pfund. "Age of Ultron" übertrifft auch seinen Vorgänger "The Avengers", der vor drei Jahren mit knapp 16 Millionen Pfund debütierte.

Wie groß der Ansturm der Briten an die Kinokassen war, zeigt sich auch am Durchschnitt pro Leinwand: In den 583 Kinos verblieb im Schnitt die Irrsinnsumme von 31 000 Pfund. "Avengers: Age of Ultron" ist damit auch der meistgezeigte Film auf der Insel und löst "Cinderella" ab, der in der Vorwoche auf 560 Spielplänen zu finden war. Phantastische Zeiten für Walt Disney Pictures, die beide Filme produziert haben.

Bedenkt man diese starke Konkurrenz – gerade auch im selben Feld des Action-Films – ist es bemerkenswert, wie gut sich "Fast & Furious 7" weiterhin hält. Der Thriller büßte an seinem vierten Wochenende nur 47 Prozent seines Publikums des Vorwochenendes ein und kam als einziger Streifen neben "Avengers" noch auf eine Millionensumme von 1,6 Millionen Pfund. Der in 486 Sälen (minus 53) laufende James Wan-Film kam auf einen weiterhin großartigen Schnitt von 3300 Pfund pro Filmkopie. In toto haben Vin Diesel und Co. Inzwischen 34,8 Millionen Pfund verbucht.

Extrem gut behauptet sich auch "Cinderella", der an seinem fünften Wochenende lediglich 30 Prozent nachließ und so in 533 Filmtheatern (minus 27) Karten im Wert von 757 000 Pfund absetzte. Das entspricht einem guten Schnitt von 1400 Pfund für den Fantasy-Film mit Lily James.

Auf den weiteren Plätzen folgen: Vierter wurde "Home" (6. Woche / insgesamt 21 Millionen Pfund); Fünfter wurde eine Opern-Übertragung aus der Metropolitan Opera "Cavalleria Rusticana"; Sechster wurde das britische Drama "Woman in Gold" mit Helen Mirren (3. Woche / 1,9 Mio.); Siebter wurde "Spongebob" (5. Woche / 7,5 Mio.); Achter wurde der britische Kriminalfilm "Child 44" mit Tom Hardy (2. Woche / 986 000); Neunter wurde Top Ten-Wiedereinsteiger "Der Knastcoach" (5. Woche / 5,0 Mio.) und Zehnter schließlich die US-High-School-Komödie "The DUFF" (3. Woche / 1,8 Mio.).

Aus den Top Ten mussten sich verabschieden: "Der Kaufhaus-Cop 2", der wie in Deutschland, aber anders als in seinem Heimatland USA gefloppt ist (3. Woche /1,2 Mio.). Überraschend schlimm erwischt hat es einen heimischen Künstler: Alan Rickman kam mit seiner Regiearbeit "Die Gärtnerin von Versailles" mit Kate Winslet überhaupt nicht an (2. Woche / 742 000 Pfund). Und Keanu Reeves konnte mit "John Wick" seinen Achtungserfolg aus den USA in Großbritannien nicht wiederholen (3. Woche / 1,4 Mio.).

Dank des Mega-Starts von "Avengers: Age of Ultron", aber auch guter Ergebnisse der bereits seit Wochen laufender Konkurrenz war es ein sensationell gutes Wochenende für die britischen Kinobesitzer und Verleiher: Gegenüber dem Vorwochenende war 182 Prozent mehr los, gegenüber dem Vorjahreswochenende 104 Prozent. Das entspricht dem zweitstärksten UK-Box Office innerhalb des letzten Jahres.



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