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Jurassic World mit Chris Pratt
Jurassic World mit Chris Pratt
© Universal Pictures

Kinocharts Deutschland (18. - 21.6.): Dinos standhaft, "Victoria" sprunghaft

Zuschauer holen Kinoerlebnis nach

Da bestand offenbar Nachholbedarf. Nach den durch das schöne Wetter bestimmten leeren Kinos der Vorwochen nutzten die Zuschauer das Regen-Intermezzo, um sich mal wieder vor eine Kinoleinwand zu setzen: Kein Film der Top Ten büßte Zuschauer ein, manche verdoppelten gar ihre Zahlen wie "Rico, Oskar und das Herzgebreche" oder noch mehr als das, wie "Victoria". Der Gewinner des Deutschen Filmpreises am Freitagabend legte mit plus 125 Prozent am meisten zu.

Nichts dazu gewonnen, aber fast exakt die Besucherzahl der Premierenwoche erzielte Spitzenreiter "Jurassic World" erneut, was auf diesem Niveau erstaunlich genug ist. Wieder wurden 903 000 Karten für den Chris Pratt-Streifen verkauft. 32 weitere Lichtspielhäuser hatten den Science Fiction-Kracher auf die Spielpläne genommen, so dass die Universal Pictures-Produktion nun nicht nur der meistgesehene, sondern auch der meistgezeigte Film Deutschlands ist: Durch 746 Säle trampeln die Dinos nun und lösen "Ostwind 2" ab, der über mehrere Wochen auf den meisten Leinwänden zu sehen war. Der Schnitt pro Filmkopie lag am zweiten Wochen immer noch bei großartigen 1200 Besuchern. Insgesamt hat "Jurassic World" jetzt bereits 2,1 Millionen Zuschauer gefunden, wird im Lauf der Woche also bereits "Avengers: Age of Ultron" überholen und dann auf der Jagd nach dem Titel als erfolgreichster Film 2015 "Fast and Furious 7" mit seinen 4,1 Millionen Besuchern ins Visier nehmen.

"Spy - Susan Cooper Undercover" verteidigte am dritten Wochenende die Silbermedaille: 120 000 Kinosessel wurden besetzt (plus 34 Prozent), so dass die Melissa McCarthy-Komödie nun bei insgesamt 436 000 Besuchern liegt. Der 20th Century Fox-Produktion waren mit plus 33 ebenfalls weitere Filmtheater spendiert worden, so dass sie in 597 Sälen lief - mit einem ordentlichen Schnitt von rund 200 Zuschauern pro Kopie.

Auf den dritten Platz schob sich "Rico, Oskar und das Herzgebreche" an seinem zweiten Wochenende um eine Etage nach oben vor: Dazu reichten 96 000 kleine und größere Zuschauer (plus 92 Prozent). Allerdings hatten 20th Century Fox für den deutschen Abenteuerfilm auch mächtig nachgeordert: Die Kinozahl erhöhte sich um 91 Leinwände auf 556 Lichtspielhäuser (schwacher Schnitt von 173 verkauften Karten). Alles in allem ist die deutsche Produktion bis jetzt von 173 000 Besuchern gesehen worden.

Auf den weiteren Plätzen liegen: Vierter ist "Ostwind 2" (6. Woche / insgesamt 969 000 Besucher); Fünfter ist "San Andreas" (4. Woche / 491 000); Sechster ist "Pitch Perfect 2" (6. Woche / 1,3 Mio.); Siebter ist "Poltergeist" (4. Woche / 339 000); Achter ist "Victoria" (2. Woche / 72 000); Neunter ist "Die Frau in Gold" (3. Woche / 110 000) und Zehnter schließlich "Mad Max: Fury Road" (6. Woche / 791 000).

Die Neustarts wie "Big Game" mit Samuel L. Jackson und "Die Lügen der Sieger" mit Florian David Fitz liefen mit nur wenigen Kopien an, trafen auf wenig Resonanz und landeten außerhalb der Top Ten. Für den von Platz elf hochschießenden "Victoria" musste "Miss Bodyguard" aus den Top Ten verschwinden. Mit nur 68 000 Besuchern ist die Reese Witherspoon-Komödie ein Mega-Flop.

Alles in allem war es ein sehr erfreuliches Wochenende für die Kinobesitzer: Der Besuch lag um 110 Prozent über dem des Vorjahres, als "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" mit 144 000 Zuschauern die Spitze verteidigte.



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