Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Alles steht Kopf
Alles steht Kopf
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts UK (24. - 26.7.): Regen treibt outside in, Zuschauer sehen "Inside Out"

"Southpaw" schlägt sich gut

Gerade erst hat mit "Minions" ein Zeichentrickfilm in den britischen Kinos abgeräumt, da können die Eltern mit ihren Sprösslingen gleich für den nächsten Animationsstreifen vor die Leinwände dringen - und tun es auch. Zumal bei dem regnerischen Wetter, das am Wochenende im Vereinigten Königreich herrschte.

"Inside Out" ("Alles steht Kopf") legte ein Sahnedebüt am vergangenen Wochenende in den Lichtspielhäusern auf der Insel hin und stieß "Ant-Man" nach nur einer Woche locker und leicht vom Thron: 7,4 Millionen Pfund ließen die Briten für das Walt Disney Pictures-Werk in den 608 Filmtheatern (womit "Inside Out" "Minions" auch als meistgezeigten Film ablöste), was einem hervorragenden Schnitt von 12 100 Pfund Umsatz pro Kino entspricht. Für Disney ist dies einer der besten Starts und belegt, wie richtig die Zukäufe von Pixar, dem Studio hinter "Inside Out", und Marvel, dem Studio hinter "Ant-Man", gewesen sind.

"Ant-Man" wurde mit einem nur geringen Zuschauerschwund von minus 37 Prozent gegenüber der Vorwoche mit 2,5 Millionen Pfund an einem zweiten Wochenende Zweiter. Der Science Fiction-Film mit Paul Rudd stand auf 569 Spielplänen (plus 14) und erreichte einen guten Schnitt von 4400 Pfund pro Lichtspielhaus. Insgesamt steht die Comic-Verfilmung nun bei 9,6 Millionen Pfund.

Eins runter ging es auch für "Minions", der an seinem fünften Wochenende mit 2,3 Millionen Pfund Bronze holte und nun bereits 37 Millionen Pfund erlöst hat. Der Zuschauerrückgang war mit lediglich minus 16 Prozent lachhaft gering. Wie in Deutschland läuft die Universal Pictures-Produktion und läuft und läuft und läuft...allerdings haben die ersten Kinobesitzer begonnen, den "Despicable Me"-Ableger von ihren Spielplänen zu nehmen, nicht zuletzt wegen der neuen Direkt-Konkurrenz "Inside Out": "Minions" war auf 580 Leinwänden zu sehen (minus 27).

Mit 401 Kopien stieg die zweite Premiere "Southpaw" mit 1,7 Millionen Pfund auf dem vierten Platz ein. Das Independent-Drama verzeichnete einen guten Schnitt von 4100 Pfund pro Filmtheater. Für Jake Gyllenhaal ist es die beste Premiere seit "Jarhead" von 2006, der damals 1,9 Millionen Pfund umsetzte.

Die weiteren Plätze erreichten: Fünfter ist "Jurassic World" (7. Woche / bisher insgesamt 61 Millionen Pfund); Sechster ist "Ted 2" (3. Woche / 9 Mio.); Siebter ist "Terminator Genisys" (4. Woche / 10 Mio.); Achter ist der indische Film "Bajrangi Bhaijaan" (2. Woche / 1,7 Mio.); Neunter ist "The Empire Strikes Back" (8. Woche / 3 Mio.) und Zehnter schließlich "Magic Mike XXL" (4. Woche / 6,3 Mio.).

Aus den Top Ten wurden gedrängt: Der US-Billig-Horrorfilm "The Gallows", den niemand die Bohne interessierte (2. Woche / 751 000), und der viel beachtete und erfolgreiche britische Dokumentarfilm über die Sängerin Amy Winehouse "Amy" (4. Woche / 2,6 Mio.).

Es war ein hervorragendes Wochenende für die britischen Kinos, denn die Umsätze lagen um 72 Prozent über denen des Vorjahreswochenendes, als "Dawn of the Planet of the Apes" den Kinokassenthron an seinem zweiten Wochenende verteidigte. Auch das erste Halbjahr 2015 war sehr gut und lag um 10 Prozent über dem Ergebnis von 2014. Schon jetzt hat es mit "Jurassic World" und "Avengers: Age of Ultron" zwei Produktionen gegeben (und mit "Minions" dürfte bald die dritte dazukommen), die erfolgreicher sind als der kassenträchtigste Streifen des vergangenen Jahres "The Hobbit: The Battle of the Five Armies", der 41 Millionen Pfund einsackte.



Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.