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Margos Spuren mit Cara Delevingne und Nat Wolff
Margos Spuren mit Cara Delevingne und Nat Wolff
© 20th Century Fox

Kinocharts UK (20. - 23.8.): "Margos Spuren" gut zu sehen

"Inside Out" über 30 Millionen Pfund

Ist es der Heimvorteil für Cara Delevingne? Jedenfalls ist "Margos Spuren" ("Paper Towns") in Großbritannien am Wochenende wesentlich erfolgreicher als in den USA und Deutschland gestartet - selbst wenn man den Trick von 20th Century Fox in Rechnung stellt, das Drama bereits am Montag gestartet zu haben, so dass die Romanverfilmung per se eine bessere Chance als die Konkurrenz hatte, am Sonntag mit einem höheren Ergebnis dazustehen.

Gold
"Margos Spuren" spielte in 472 Kinos rund 2 Millionen Pfund ein, das entspricht einem guten Schnitt von etwa 4300 Pfund pro Leinwand.

Silber
Der zweite Rang konnte weiterhin von "Inside Out" ("Alles steht Kopf") behauptet werden, der inzwischen im Gesamtergebnis die 30 Millionen Pfund-Marke gekreuzt hat. Am Wochenende kamen für den auf 597 (minus 18 zur Vorwoche) Spielplänen stehenden Animationsstreifen, der damit der meistgezeigte im United Kingdom bleibt, nochmals 1,9 Millionen Pfund hinzu. Das bedeutet wiederum, dass fast genauso viele kleine und große Besucher kamen wie noch eine Woche zuvor (ein Rückgang von nur minus 3 Prozent). In diesem Tempo hat die Pixar-Produktion sogar noch Chancen, "Minions" einzuholen, der derzeit bei 44 Millionen Dollar liegt. Der durchschnittliche Umsatz pro Lichtspielhaus lag bei großartigen 2300 Pfund.

Bronze
Wie in den USA stieg "Sinister 2" auf dem dritten Platz ein. Die Fortsetzung zu dem Achtungserfolg von 2012 lief in 396 Filmtheatern an und setzte rund 1 Million Pfund um. Das ist schwächer als beim Original, das vor drei Jahren Karten im Wert von 1,4 Millionen Pfund absetzen konnte, reicht aber zu einem akzeptablen Schnitt von 2700 Pfund pro Kino.

Die Neuen
Zwei Komödien starteten schwach. Leicht die Nase vorn hatte der amerikanische Vertreter: "Vacation - Wir sind die Griswolds" mit Ed Helms erlöste mit 432 Einsätzen nur 608 000 Pfund, was einem schwachen Schnitt von 1400 Pfund entspricht und lediglich zu Rang sieben reicht. Der britische "The Bad Education Movie" kam auf den gleichen Durchschnittsumsatz, benötigte dazu 595 000 Pfund in 414 Kinos und landete einen Platz dahinter auf Nummero acht. Es sieht nicht so aus, als ob die Adaption der von 2012 bis 2014 laufenden Fernsehserie besonders viele Fernsehzuschauer dazu bewegen kann, sich nun auch Kinokarten zu besorgen. Eine Fortsetzung wie bei "The Inbetweeners" scheint unwahrscheinlich.

Auf den Plätzen
Der Rest der Top Ten setzt sich so zusammen: Vierter ist "Mission Impossible - Rogue Nation" (4. Woche / bisher ingesamt 17 Millionen Pfund); Fünfter ist "The Man from U.N.C.L.E" (2. Woche / 3,5 Mio.); Sechster ist der tief abgestürzte Spitzenreiter der Vorwoche "Pixels" (2. Woche / 4,7 Mio.); Neunter ist "Trainwreck" ("Dating Queen" / 2. Woche / 2,1 Mio.) und Zehnter schließlich "Minions" (9. Woche / 44 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Aus den Top Ten verschwunden sind: "Fantastic Four" - wie in den USA, aber anders als in Deutschland konnte der Flop auf seinem schnellen Weg nach unten immerhin noch etwas Kasse machen, in diesem Fall 5,7 Millionen Pfund. Sehr achtbar hat sich Jake Gyllenhaal mit "Southpaw" geschlagen: In fünf Wochen setzte das Drama 7,8 Millionen Pfund um.

Deutlich mehr Briten haben ihren Simon Pegg an der Seite von Tom Cruise in "M:I-5" gesehen als in seiner Komödie "Absolutely Anything", die nach zwei Wochen bereits mit nur 1 Million Pfund wieder aus der Bestenliste rausgepurzelt ist. Direkt hinter "Man Up!" ("Es ist kompliziert...!) der nächste Flop 2015 für den 45-Jährigen. Während Joel Edgerton mit seinem Regiedebüt "The Gift" in den USA einen Achtungserfolg hinlegt, zeigten sich die Inselbewohner weniger beeindruckt: In zwei Wochen reichte es zu nur rund 1,5 Millionen Pfund.

Insgesamt ein mattes Wochenende auf der Insel, auch wenn es am Sonntag mit Regen wieder kinofreundlicher war. Am Vorjahreswochenende, als "Lucy" mit Scarlett Johansson auf dem Spitzenrang einstieg, lag der Umsatz auf schon mauen Niveau um 16 Prozent höher.



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