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Die Victoria-Sieger mit ihren Lolas: Laia Costa,...ovlen
Die Victoria-Sieger mit ihren Lolas: Laia Costa, Frederick Lau, Sebastian Schippner und Sturla Brandt Grovlen
© Gisela Schober / Getty Images for Deutsche Filmakademie e.V.

"Victoria" zu englisch für den "Oscar"?

"Honig im Kopf" soll ins Rennen gehen

Eigentlich würden German Films, die Auslandsvertretung der deutschen Filmindustrie, gerne "Victoria", den großen Gewinner des Deutschen Filmpreises, ins Rennen um den Academy Award für den "Besten nicht-englischsprachigen Film" im kommenden Winter schicken. Doch es tut sich ein unerwartetes Problem auf: Für einen "nicht-englischsprachigen Film" wird in Sebastian Schipper's Werk zu viel Englisch gesprochen.

Da in dem preisgekrönten Werk die Gruppe der Berliner rund um Frederick Lau mit der Spanierin Victoria (Laia Costa) auf englisch kommuniziert, besteht knapp die Hälfte der Dialoge aus Englisch. Um sich als "nicht-englischsprachig" für die "Oscar"-Verleihung zu qualifizieren, sind aber nur 41 Prozent erlaubt. German Films haben jetzt einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung bei der Academy of Motion Picture Arts and Sciences gestellt, welche die "Oscar"-Verleihung organisieren.

Keine Probleme dieser Art hat "Honig im Kopf", der erfolgreichste Film des Jahres 2014 in den deutschen Kinos, der heute auf jeden Fall neben sieben anderen deutschen Produktionen zur Begutachtung bei der Academy eingereicht werden soll. Til Schweiger's Film könnte dabei zugute kommen, dass man in Hollywood bereits auf den Stoff aufmerksam geworden ist. Es wird von einem US-Remake gemunkelt; Schweiger würde sich dazu Michael Fassbender in seiner Rolle wünschen.



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