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Rupert Friend als Hitman: Agent 47
Rupert Friend als Hitman: Agent 47
© 20th Century Fox

Kinocharts Großbritannien (28. - 30.8.): Rapper regieren die Welt

"Hitman" schießt sich den Weg zu Bronze frei

Letzte Woche profitierte "Paper Towns" ("Margos Spuren") beim Wochenendergebnis noch vom Buchungstrick, dass auch die Einnahmen vom Starttag Montag an mitgezählt wurden. Dieses Wochenende zählten nur regulär Freitag bis Sonntag - und der Spitzenreiter stürzte böse auf Rang acht ab! Neu dagegen auf dem Kinokassenthron, wie auch in den USA und in Deutschland: Die Gangsta-Rapper NWA mit ihrem Hit "Straight Outta Compton".

Gold
Mit 2,5 Millionen Pfund verbuchte "Straight Outta Compton" auch auf der Insel einen starken Einstand in den 429 Kinos. Für Regisseur F. Gary Gray dürfte "The Italian Job" von 2003 wohl nicht mehr lange sein erfolgreichster Film im United Kingdom sein (der holte damals 7,6 Millionen Pfund). Und für Universal Pictures ist es bereits der siebte Nummer eins-Film des Jahres!

Silber
Die Spitzenreiter kommen und gehen, "Inside Out" ("Alles steht Kopf") bleibt bestehen. Am sechsten Wochenende konnte der Pixar-Animationsfilm nochmals 1,2 Millionen Pfund holen (ein nur hauchzarter Zuschauerrückkgang von minus 13 Prozent), den zweiten Platz verteidigen und sein Ergebnis jetzt auf grandiose 34 Millionen Pfund steigern.

Bronze
Wie in Deutschland kommt "Hitman: Agent 47" auch in Großbritannien zum Einstand auf den dritten Platz.
960 000 Pfund in 453 Lichtspielhäusern sind zwar kein Ruhmesblatt für den Rupert Friend-Thriller und liegt auch unter dem Premierenwochenende der Version von 2007 mit Timothy Olyphant, aber immerhin reicht es für die 20th Century Fox-Produktion für das Treppchen.

Die Neuen
Der Programmkinotitel "45 Years" mit Charlotte Rampling, der auf der diesjährigen Berlinale sehr positiv aufgenommen wurde, lief mit nur 68 Kopien an, erreichte dank großartiger 331 000 Pfund mit Platz zehn aber dennoch die Top Ten. Rechnet man das Ergebnis auf die Zahl der Kinosäle um, war nur "Straight Outta Compton" stärker nachgefragt als das Drama, das Curzon Artificial Eye in die Filmtheater brachte.

Wie in den USA schaffte es derweil "We Are Your Friends" mit Zac Efron mit lediglich 260 000 Pfund und Rang 13 nicht in die Top Ten.

Auf den Plätzen
Vierter wurde "Mission Impossible - Rogue Nation" (5. Woche / bisher ingesamt 19 Millionen Pfund); Fünfter wurde "Pixels" (3. Woche / 6,4 Mio.); Sechster ist "Man from U.N.C.L.E" (3. Woche / 5,0 Mio.); Siebter ist "Sinister 2" (2. Woche / 2,4 Mio.); Achter wurde wie gesagt "Paper Towns" ("Margos Spuren" / 2. Woche / 3,4 Mio.) und Neunter ist schließlich "Minions" (10. Woche / 45 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht):
Drei Komödien-Flops mussten ihre Plätze räumen: Immerhin erst am dritten Wochenende erwischte es "Trainwreck" ("Dating Queen") - mit nur 2,8 Millionen Pfund konnten die Briten wohl nicht nachvollziehen, was es in den USA mit dem ganzen Bohei um Amy Schumer auf sich hat. Bereits am zweiten Wochenende erwischte es die US-Komödie "Vacation" mit Ed Helms, die 1,3 Millionen Pfund umgesetzt hat, und den britischen TV-Ableger "The Bad Education Movie", der bei 1,5 Millionen Pfund steht.



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