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Minions
Minions
© Universal Pictures

Kinocharts Deutschland (3. - 6.9.): Völlig Banane!

"Minions" erobern die Spitze zurück

Was für ein Comeback! Offensichtlich können die deutschen Kinozuschauer nicht genug bekommen von "Minions", den sie an seinem zehnten Wochenende wieder an die Spitze verhalfen. Damit kehrte der sowieso schon mit weitem Abstand erfolgreichste Film des Jahres 2015 auf den Platz an der Kinokassensonne zurück, den er zuletzt an seinem fünften Wochenende belegt hatte, von den ihn dann "Mission Impossible - Rogue Nation" vertrieben hatte. Der hat nun das Nachsehen. Möglich wurde dies unter anderem durch ein besucherschwaches Wochenende, an dem teilweise ein paar tausend Zuschauer mehr oder weniger über drei bis vier Plätze in den Top Ten entschieden. Vor einem Jahr, als "Guardians of the Galaxy" mit Chris Pratt und 260 000 Zuschauern an dessen zweitem Wochenende die Spitze verteidigte, waren 38 Prozent mehr Karten verkauft worden.

Gold
Satte 53 Prozent mehr kleine und große Bananas-Fans als am Wochenende zuvor entschieden sich, nochmal "Minions" sehen zu wollen. Erneut. 125 000 Karten wurden verkauft, womit sich das Gesamtergebnis nun auf knapp 6,5 Millionen Zuschauer erhöht hat. Der Schnitt von 162 besetzten Kinosesseln pro Lichtspielhaus ist immer noch hervorragend. Der Besucherstrom für den Animationsfilm reißt einfach nicht ab. Die Universal Pictures-Produktion bleibt mit 770 Filmtheatern mit großem Abstand der meistgezeigte Streifen Deutschlands - und ist jetzt auch wieder der meistgesehene.

Silber
Kalt erwischt vom Comeback der kleinen gelben Männchen wurden die NWA-Rapper mit "Straight Outta Compton" an ihrem zweiten Wochenende. Obwohl sie ein respektables Ergebnis erzielten, wurden sie nur zweite Sieger. Mit Betonung auf Sieger: Durchschnittlich 329 Besucher in den 358 Filmtheatern (plus 15) sind ein gutes Ergebnis, das sich auch in dem geringen Zuschauerschwund gemessen am Wochenende zuvor mit nur minus 29 Prozent widerspiegelt. Alles in allem haben 382 000 Zuschauer das Universal Pictures-Drama bis jetzt gesehen.

Bronze
"Mission: Impossible - Rogue Nation" wurde durch "Minions" ebenfalls einen Platz nach unten gedrückt, konnte aber seinen Platz auf dem Treppchen souverän behaupten: 89 000 Eintrittskarten wechselten am fünften Wochenende die Besitzer für den Paramount-Thriller, der auf 606 Spielplänen stand (minus 68). Das waren sogar mehr als in der Woche zuvor (plus 1 Prozent). Der Schnitt von 147 Besuchern pro Kopie ist weiterhin gut; mit insgesamt 1,3 Millionen Zuschauern zeigt sich Deutschland auch nach 19 Jahren und fünf Teilen noch nicht "M-I"-müde.

Die Neuen
Für "The Transporter Refueled" blieb nur der vierte Rang. Für den französischen Thriller mit Ed Skrein in den zu großen Schuhen von Jason Statham konnten sich lediglich 76 000 Interessierte erwärmen. Das entsprach in den 395 Spielstätten einem schwachen Schnitt von lediglich 191 verkauften Tickets.

Noch weniger Zuschauer konnte Meryl Streep mit ihrem Drama "Ricki - Wie Familie so ist" für sich begeistern: Mit 43 000 Besuchern reichte es für das Jonanthan Demme-Werk lediglich zum achten Rang. Im Schnitt nur 174 Karten setzten die 249 Lichtspielhäuser ab.

Auf den Plätzen
Fünfter ist "Hitman - Agent 47" (2. Woche / insgesamt bisher 147 000 Besucher); Sechster ist "Pixels" (6. Woche / 975 000); Siebter ist "Der kleine Rabe Socke 2" (3. Woche / 179 000); Neunter ist "Southpaw" (3. Woche /
216 000) und Zehnter schließlich wurde "We Are Your Friends" (2. Woche / 122 000).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Der Amy Schumer-Faktor bleibt auf die USA begrenzt: Hier zu Lande ist "Dating Queen" ("Trainwreck") mit
381 000 Zuschauern in vier Wochen ein nur mäßiger Erfolg geworden. Gefloppt ist "Vacation - Wir sind die Grisworlds" mit Christina Applegate. Noch weniger als in den USA konnten die Zuschauer mit dem Reboot der in den Achtzigern in den USA beliebten "Vacation"-Reihe anfangen: 185 000 verkaufte Karten in drei Wochen.



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