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Jake Gyllenhall in Everest
Jake Gyllenhall in Everest
© Universal Pictures International Germany

Kinocharts UK (18. - 20.9.): "Everest" erklimmt den Gipfel

"Legend" Tom Hardy kreuzt die 10 Millionen Pfund

Auch dank der hohen Ticketpreise für die IMAX- und 3D-Vorstellungen hat "Everest" zu seiner Premiere am letzten Wochenende den Gipfel der britischen Charts erklommen. Das reichte, um die Top Ten gegenüber dem Vorjahr, als der Animationsstreifen "The Boxtrolls" an dessen zweiten Wochenende die Spitze mit 2,1 Millionen Pfund verteidigte, um 37 Prozent zu steigern.

Gold
"Everest" wurde von Universal Pictures mit 567 Kopien gestartet. Damit ist der Abenteuerfilm von Baltasar Kormakur ("2 Guns") die meistgezeigte Produktion im United Kingdom und löst in dieser Disziplin Dauerbrenner "Inside Out" ab. 3,1 Millionen Pfund verblieben in den Kassen, was einem guten Schnitt von 5500 Pfund pro Saal entspricht.

Silber
Der hervorragend gestartete "Legend" verlor am zweiten Wochenende mit minus 53 Prozent einen beträchtlichen Teil seines Publikums - obwohl StudioCanal nach der gelungenen Premiere noch weitere 22 Lichtspielhäuser gebucht hatte und der Tom Hardy-Film somit auf 544 Leinwänden zu sehen war - und erreichte 2,4 Millionen Pfund. Das entspricht einem immer noch guten Schnitt von 4500 Pfund pro Kopie. Insgesamt hat der britische Kriminalfilm von Brian Helgeland ("Ritter aus Leidenschaft") die 10 Millionen Pfund-Marke gekreuzt.

Bronze
"The Maze Runner: Scorch Trials" ("Maze Runner - Die Auserwählten in der Brandwüste") hielt sich mit einem Zuschauerrückgang von minus 46 Prozent am zweiten Wochenende besser als "Legend" - aber von einem niedrigeren Ausgangsniveau aus. Nach Silber am Premierenwochenende reichte es für den Fantasy-Film mit Dylan O'Brien nun mit 1,5 Millionen Pfund zu Bronze in 522 (plus 4) Filmtheatern. Der durchschnittliche Umsatz lag bei ordentlichen 2800 Pfund pro Kino. Insgesamt sind für die 20th Century Fox-Produktion bis jetzt Karten im Wert von 5,1 Millionen Pfund verkauft worden.

Die Neuen
"A Walk in the Woods" ("Picknick mit Bären") erreichte mit 252 000 Pfund den achten Rang. Die Robert Redford-Komödie flackerte auf lediglich 194 Leinwänden, wo sich der Andrang sehr in Grenzen hielt: Durchschnittlich nur 1300 Pfund verblieben in den Kassen der Kinobesitzer. Der britischen Komödie "Bill", die sich mit den "verlorenen Jahren" von William Shakespeare befasst, ging es noch wesentlich schlechter: Lediglich 222 000 Pfund hatten die britischen Familien für den Streifen der Macher der Fernsehserie "Horrible Histories" in 297 Spielstätten übrig - ein miserabler Schnitt von nur 787 Pfund und Rang zehn sind das ernüchternde Ergebnis.

Auf den Plätzen
Vierter ist "The Visit" (2. Woche / bisher insgesamt 2,0 Millionen Pfund); Fünfter ist "Inside Out" (9. Woche / 37 Mio.); Sechster ist "Straight Outta Compton" (4. Woche / 7,7 Mio.); Siebter ist das Secret Cinema Event "The Empire Strikes Back" (16. Woche / 5,9 Mio.). Auf den neunten Rang kam die Konzertübertragung "Battle of Britain at 75" mit 225 000 Pfund.

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Am achten Wochenende erwischte es "Mission Impossible - Rogue Nation", der mit 21 Millonen Pfund der bisher erfolgreichste Streifen der Reihe ist ("Ghost Protocol" erreichte 2011 rund 19 Millionen Pfund). Ein großartiger Erfolg wie im Rest der Welt, der zeigt, dass die Zuschauer immer noch Appetit auf die Abenteuer von Ethan Hunt alias Tom Cruise haben.

Ebenfalls erfolgreich ist "Pixels" gelaufen. Die Adam Sandler-Komödie ist erst an ihrem sechsten Wochenende mit über 8 Millionen Pfund aus den Top Ten verdrängt worden und damit auf der Insel erfolgreicher gelaufen als im Heimatland USA.

Gefloppt ist dagegen "No Escape" mit Owen Wilson, der in drei Wochen nur 1,5 Millionen Dollar erlösen konnte. Ebenfalls auf kein Interesse stieß "Irrational Man" von Woody Allen, der schon am zweiten Wochenende seinen Top Ten-Abschied mit lediglich 410 000 Pfund nehmen musste.



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