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Der Marsianer - Rettet Mark Watney mit Matt Damon
Der Marsianer - Rettet Mark Watney mit Matt Damon
© 20th Century Fox

Kinocharts USA (2. - 4.10): Matt Damon bricht den Mars-Fluch

"The Martian" verfehlt "Gravity"-Rekord knapp

Matt Damon hat den Mars-Fluch gebrochen. Bisher sind alle Filme mit dem Roten Planeten im Titel gefloppt ("Red Planet", "Mission to Mars", "Ghosts of Mars", "Mars Attacks", "Mars Needs Moms", "Last Days of Mars", "John Carter of Mars"). Doch mit Ridley Scott als Regisseur, phantastischen Kritiken und hervorragender Mundpropaganda ließ der Science Ficiton-Film am letzten Wochenende den vor genau zwei Jahren von "Gravity" aufgestellten Rekord der besten Oktober-Premiere (55 Millionen Dollar) wackeln. Letztlich schaffte "The Martian" es nicht, trieb aber die Top Twelve zu einem insgesamt guten Wochenende in Höhe von 142 Millonen Dollar, das leicht über dem Ergebnis des Vorwochenendes mit 139 Millionen Dollar liegt, als "Gone Girl" mit Rosamund Pike die Charts mit 37 Millionen Dollar eroberte.

Gold
Mit 54 Millionen Dollar verfehlte "The Martian" ("Der Marsianer - Rettet Mark Watney") den zwei Jahre alten "Gravity"-Rekord nur knapp. Mit 3831 Leinwänden löste die 20th Century Fox-Produktion "Maze Runner: The Scorch Trials" als meistgezeigten Film Nordamerikas ab. Mit durchschnittlich 14 000 Dollar pro Spielstätte erzielte der Matt Damon-Streifen ein hervorragendes Ergebnis. Die sehr guten Cinemascore-Bewertungen der Kinobesucher am Ausgang (Note 1) deuten darauf hin, dass die Romanverfilmung dank zufriedener Zuschauer, die als Wiederholungsseher wiederkommen oder das Werk weiterempfehlen, bereits in den USA ihr Budget von 108 Millionen Dollar übertreffen wird.

Silber
Vorwochenspitzenreiter "Hotel Transylvania 2" ("Hotel Transsilvanien 2") hielt sich ausgezeichnet. Nur minus 31 Prozent betrug am zweiten Wochenende der Zuschauerschwund gemessen am Vorwochenende, was zu 33 Millionen Dollar in den unverändert 3754 Filmtheatern reichte. Der Schnitt pro Kopie lag damit bei exzellenten 8800 Dollar für den Animationsfilm. Nach so mancher Enttäuschung in der Ehe Columbia Pictures-Adam Sandler ist diese Fortsetzung wieder mal ein echter Gewinner und liegt nach zehn Tagen bereits bei 91 Millionen Dollar.

Bronze
Nach aufsehenerregendem guten Umsatz in nur 59 Kinos kam "Sicario" am dritten Wochenende nun landesweit in 2620 Kinos und konnte dort 12 Millionen Dollar verbuchen. Das ist für den hochgelobten Lionsgate Films-Thriller mit Emily Blunt ein etwas ernüchterndes Ergebnis nach den durch die bombastischen Ergebnisse in den beiden Vorwochen geweckten Erwartungen. Der Schnitt pro Leinwand lag bei mäßigen 4600 Dollar. In Rechnung stellen muss man indes, dass das Werk von Denis Villeneuve durch die Altersfreigabe "R" Jugendliche ausschließt.

Die Neuen
"The Walk" startete wie "Everest" erstmal nur auf 448 IMAX-Leinwänden. Doch während der Abenteuerfilm mit rund 7 Millionen Dollar erfolgreich debütierte, kam der Robert Zemeckis-Film kaum aus den Startlöchern: Mit nur 1,5 Millionen Dollar reichte es lediglich zum elften Rang.

Auf den Plätzen
Vierter ist "The Intern" ("Man lernt nie aus" / 2. Woche / bisher insgesamt 37 Millionen Dollar); Fünfter ist "Maze Runner: The Scorch Trials" (3. Woche / 63 Mio.); Sechster ist "Black Mass" mit Johnny Depp (3. Woche / 52 Mio.); Siebter ist "Everest" (3. Woche / 33 Mio.); Achter ist "The Visit" (4. Woche / 57 Mio.); Neunter ist das religiöse Drama "War Room" (6. Woche / 61 Mio.) und Zehnter schließlich wurde "The Perfect Guy", der Thriller mit afro-amerikanischer Besetzung (4. Woche / 53 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
"The Green Inferno", Eli Roth's "Cannibal Holocaust"-Variation, ist nach nur einer Woche wieder aus den Top Ten raus. Einzig gute Nachricht für die Produzenten des Horrorfilms: Mit knapp 6 Millionen Dollar sind zumindest die reinen Produktionskosten von 5 Millionen Dollar übertroffen. Gewinn wird sich aber höchstens durch die Auswertung auf Disc erzielen lassen.



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