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Alles steht Kopf
Alles steht Kopf
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts Deutschland (1. - 4.10.): Pixar lässt Deutschland Kopf stehen

"Fack ju Göthe 2" muss Spitze abgeben

Die Regentschaft von Elyas M'Barek in den deutschen Kinocharts ist beendet. Obwohl "Fack ju Göhte 2" an seinem vierten Wochenende immer noch bärenstark war, musste er doch dem großartig startenden Pixar-Animationsfilm "Alles steht Kopf" die Kinokrone überlassen. Der starke Debütant sorgte gemeinsam mit den sich gut haltenden länger laufenden Streifen für ein umsatzstarkes Wochenende in den deutschen Lichtspielhäusern: Gegenüber dem Vorjahr, als die deutsche Komödie "Männerhort" mit Detlev Buck an der Spitze 277 000 Besucher anzog, war der Besuch der Top Ten-Filme um 36 Prozent stärker.

Gold
"Alles steht Kopf" ("Inside Out"), bereits in den USA und in Großbritannien ein Riesenerfolg, startete auch in Deutschland mit 642 000 Besuchern beeindruckend. Der durchschnittliche Besuch lag bei ausgezeichneten knapp 1100 verkauften Karten pro Spielstätte. Der Disney-Animationsfilm mit den Stimmen von Nana Spier und Olaf Schubert lief mit 585 Kopien an.

Silber
Am vierten Wochenende konnten immer noch 558 000 Zuschauer nicht genug von Zeki Müller und der 10b bekommen: "Fack ju Göhte 2" hat damit die Sechs Millionen Besucher-Marke gekreuzt und den Jahresbestwert von 6,7 Millionen Zuschauern von "Minions" weiter fest im Visier. Neun Filmtheater hatten die deutsche Komödie aus dem Programm genommen; dennoch bleibt sie mit 819 der mit Riesenabstand meistgezeigte Film der Republik. Der Zuschauerschnitt ist mit 681 phantastisch. Die Neue Constantin-Produktion zeigt noch keinerlei Bremsspuren, wie auch der wieder nur geringe Rückgang von minus 27 Prozent Besucherschwund zur Vorwoche zeigt.

Bronze
Sehr gut konnte sich "The Visit" an seinem zweiten Wochenende behaupten und mit lediglich minus 5 Prozent fast die identische Zuschauermenge wie am Premierenwochenende anziehen, was zur Verteidigung des dritten Rangs reicht: 129 000 Karten wechselten in 352 Kinos (minus 10) die Besitzer (ein ordentlicher Schnitt von 367). Der Horrorfilm von M. Night Shyamalan hat bis jetzt insgesamt 327 000 Zuschauer anlocken können.

Die Neuen
"Sicario" konnte nur wenig Interessierte in seine 302 Säle ziehen. Der Thriller mit Emily Blunt verzeichnete 89 000 Besucher (ein schwacher Schnitt von 295 pro Leinwand). Das reicht für den hochgelobten Streifen nur zum siebten Rang. Der Programmkinotitel "Der Staat gegen Fritz Bauer" konnte einen Achtungserfolg erzielen. Das deutsche Drama mit Burghart Klaußner lief in lediglich 104 Lichtspielhäusern an und erreichte dank 28 800 Besuchern doch die Top Ten mit Platz acht. Durchschnittlich 278 Sessel wurden in den Filmtheatern besetzt.

Auf den Plätzen
Vierter wurde "Maze Runner - Die Auserwählten in der Brandwüste" (2. Woche / insgesamt 327 000 Besucher bisher); Fünfter wurde "Everest" (3. Woche / 582 000); Sechster wurde "Man lernt nie aus" (2. Woche / 296 000); Neunter wurde "Sinister 2" (3. Woche / 188 000) und Zehnter schließlich "Minions" (14. Woche / 6,7 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Nach schwachem Start im schönen Sommerwetter hat sich "Der kleine Rabe Socke 2" gemausert und ist erst an seinem siebten Wochenende aus den Top Ten vertrieben worden. Dem deutschen Zeichentrickfilm fehlen nur noch wenige tausend Zuschauer an der 300 000-Marke. Eine nette kleine Erfolgsgeschichte.

"Goodbye Lenin" ist nur eine ferne Erinnerung. Das Comeback von Filmemacher Wolfgang Becker mit Daniel Brühl ist in die Hose gegangen. In drei Wochen hat ihre Komödie "Ich und Kaminski" schwache knapp 82 000 Besucher für sich begeistern können.

Die Adam Sandler-Komödie "Pixels" ist mit 1,0 Million Zuschauern in sieben Wochen ein überraschend großer Erfolg geworden.



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