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Alles steht Kopf
Alles steht Kopf
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts Deutschland (8. - 11.10): Er ist wieder da!

Aber an Pixar kommt auch der Führer nicht vorbei

Ein phantastisches Wochenende in den deutschen Lichtspielhäusern! "Er ist wieder da" und "Der Marsianer" starten stark und kommen trotzdem nicht an "Alles steht Kopf" und "Fack ju Göthe 2" vorbei, die sich gut behaupten. Kein Wunder, dass der Besuch um 68 Prozent stärker als am Vorjahreswochenende gewesen ist, als "Männerhort" mit Detlev Buck zum zweiten Mal die Charts mit 212 000 Zuschauern anführte. Da fällt auch der Flop von "Pan" kaum ins Gewicht.

Gold
Deutschland steht immer noch Kopf. Und wie! Mit 532 000 jungen und alten Zuschauern büßte der Pixar-Animationsstreifen "Alles steht Kopf" nur minus 17 Prozent der Zuschauer verglichen mit dem Premierenwochenende eine Woche zuvor ein. Das reicht in den 613 Sälen (nach dem Superstart haben weitere 28 Spielstätten den Pete Docter-Streifen ins Programm genommen) zu einem hervorragenden Schnitt von 869 verkauften Tickets pro Filmtheater. Insgesamt haben bereits 1,4 Millionen Besucher den Zeichentrickfilm gesehen.

Silber
Er ist wieder da. Und wie! Zwar reichte es für "Er ist wieder da" nicht zur Spitze, aber die rund 360 000 verkauften Karten in 401 Kinos sind ein ausgezeichneter Start für die deutsche Komödie von David Wnendt ("Feuchtgebiete"). Der Schnitt pro Kopie liegt bei guten 897 besetzten Sesseln.

Bronze
Fünfte Woche, und "Fack ju Göhte 2" läuft immer noch großartig. In dieser Woche wird die zweite Neue Constantin-Komödie auf dem Treppchen "Minions" als erfolgreichsten Film des Jahres ablösen: Schon 6,5 Millionen Zuschauer haben den Bora Dagtekin-Streifen gesehen. Am vergangenen Wochenende waren mit 359 000 Karten nur knapp weniger als für "Er ist wieder da" verkauft worden. Die Fortsetzung mit Elyas M'Barek war von 16 Spielplänen genommen worden, bleibt mit 803 Leinwänden aber der mit weitem Abstand meistgezeigte Streifen Deutschlands. Der Schnitt lag bei fabulösen 447 Zuschauern pro Lichtspielhaus.

Die Neuen
"Der Marsianer - Rettet Mark Watney" startete ebenfalls überzeugend, auch wenn es nicht zum Treppchen reichte. 298 000 Besucher in 566 Spielstätten wollten Mark Watney alias Matt Damon retten und transportierten ihn damit auf den vierten Platz. Der Schnitt für den Science Fiction-Film von Ridley Scott ("Prometheus") liegt somit bei ordentlichen 528 Kinokarten pro Filmtheater.

Wie in den USA ist dagegen "Pan" auch hierzulande gefloppt: Nur 65 000 Besucher wollten den Fantasy-Film mit Hugh Jackman sehen. Damit erreicht die Warner Brothers-Produktion lediglich den sechsten Rang und einen grottigen Schnitt von 133 Zuschauern in den 485 Sälen.

Auf den Plätzen
Fünfter ist "The Visit" (3. Woche / bisher insgesamt 436 000 Zuschauer); Siebter ist "Man lernt nie aus" (3. Woche / 401 000); Achter ist "Maze Runner - Die Auserwählten in der Brandwüste" (3. Woche / 421 000); Neunter ist "Everest" (4. Woche / 676 000) und Zehnter schließlich "Sicario" (2. Woche / 222 000).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
"Der Staat gegen Fritz Bauer", eine Woche zuvor als Programmkinofilm bei der Premiere beachtlich in die Top Ten vorgestoßen, musste am zweiten Wochenende wieder weichen. Das deutsche Drama mit Burghart Klaußner haben bisher 83 000 Interessierte gesehen.

"Sinister 2" ist mit Shannyn Sossamon und 222 000 Besuchern in vier Wochen ein mäßiger Erfolg geworden. Bemerkenswert, um wie viel mehr Karten er als sein Vorgänger (124 000) verkaufen konnte, obwohl diesmal ein namhafter Star wie Ethan Hawke fehlte.

Und schließlich ist Wiedereinsteiger "Minions", mit 6,7 Millionen Besuchern aktuell noch der erfolgreichste Film 2015, am 15. Wochenende wieder aus den Top Ten gepurzelt. Banana!



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